Hubschrauber kommen zum Einsatz, wo Landeseinsatzstäbe es für notwendig erachten – Geeignet für Transport- und Erkundungsflüge sowie für Evakuierung von Menschen

Wien (OTS) „Die aktuelle Hochwasser-Situation erfordert einmal mehr das Zusammenwirken aller Blaulichtorganisationen – eine Partnerschaft, die bereits oft geübt und vielfach praktiziert worden ist“, sagte Innenminister Karl Nehammer am 18. Juli 2021. „Deshalb habe ich den Auftrag erteilt, Hubschrauber der Flugpolizei des Innenministeriums für die vom Hochwasser betroffenen Bundesländer bereitzustellen.“ Das Innenministerium und seine Pilotinnen und Piloten würden dort zum Einsatz kommen, wo es die Landeseinsatzstäbe für notwendig erachten“, ergänzte der Innenminister.

„Hubschrauber des Innenministeriums können für Transportflüge sowie für Erkundungsflüge eingesetzt werden“, sagte Nehammer. „Im Bedarfsfall können sie auch für die Evakuierung von Menschen verwendet werden.“

Zwtl.: Retten, schützen, bergen, löschen – die 18 Hubschrauber des Innenministeriums

Der Flugpolizei des Innenministeriums stehen insgesamt 18 Hubschrauber zur Verfügung: sieben EC135 P2+ “Multirole Standard Hubschrauber“, davon drei EC135 P2+ als FLIR-Hubschrauber ausgestattet, weiter vier EC135 P3H, ein Jet Ranger Bell 206 B3 sowie zwei Ecureuil AS 350 B1, ein Ecureuil AS 350 B3, zwei Ecureuil AS 350 B3e und ein Ecureuil AS 350 B3.

Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Koordination und Durchführung von Flugeinsätzen im Dienst der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Ruhe und Sicherheit. Das sind Flüge in staatspolizeilichen und kriminalpolizeilichen Angelegenheiten, Flüge im Zusammenhang mit Großveranstaltungen oder bei der Verkehrsüberwachung sowie im Bereich des Zivilschutzes. Die Flugpolizei führt auch Such- und Rettungsdienste für die Zivilluftfahrtbehörde (ACG) durch. Sehr oft werden die Besatzungen der Hubschrauber auch zu Seilbergungen im schwierigen alpinen Gelände gerufen oder zur Suche nach abgängigen Personen.

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