Erneut Betrugs-SMS im Umlauf – Nehammer erhöht Anzahl der Ermittlerinnen und Ermittler

Wien (OTS) Derzeit erhalten Menschen in Österreich immer wieder Kurznachrichten (SMS) mit Informationen zu einer verpassten Sprachnachricht. Die Empfänger werden aufgefordert, einen mitgesendeten Link auf dem Endgerät zu öffnen und in weiterer Folge eine App zu installieren.

„Die Bekämpfung der Cyberkriminalität gehört zu den großen Herausforderungen der Corona-Pandemie. Die Zahl der Ermittlerinnen und Ermittler in den Bundesländern und im Bundeskriminalamt wird daher erhöht“, sagte Innenminister Karl Nehammer am 19. Juli 2021 in Wien.

Schadsoftware kann durch Zurücksetzen entfernt werden

Bei der SMS-Betrugsmasche werden Kurznachrichten willkürlich an Personen verschickt. Die Annahme, es wäre eine Voicemail abrufbar, soll die Betroffenen dazu animieren, dem Link zu folgen und auf der gefälschten Website eine App herunterzuladen. Die angebliche Sprachnachricht wird nicht angezeigt.

Wurde der Link bereits aufgerufen oder die getarnte Schadsoftware installiert, sollte das Endgerät aus dem Mobilfunknetz genommen werden (Flugmodus). Die Schadsoftware kann beispielsweise durch Zurücksetzen des Mobiltelefons auf Werkseinstellungen entfernt werden, ein einfaches Löschen der Applikation reicht nicht aus.

Die Schadsoftware erlaubt dem Täter, auf ein- und ausgehende SMS, Bank- und Kreditkartendaten und Kontaktdaten zuzugreifen und ermöglicht das Löschen von Applikationen.

Schutzmaßnahmen und Prävention

Anfang Juni 2021 warnte das Innenministerium vor einer SMS-Betrugsmasche, die einen Link zur Paket-Zustellung beinhaltete. Generell wird im Fall der Installation der Schadsoftware empfohlen, den jeweiligen Mobilfunkprovider und auch Finanzdienstleister über den Vorfall zu informieren sowie Bankkonto und Zahlungsdaten zu prüfen.

Wie geht man mit betrügerischen SMS um?

  • Den Link nicht öffnen.
  • Keine App-Installation bestätigen.
  • SMS löschen.
  • Telefonnummer blockieren.

Ein Hinweis auf eine betrügerische SMS kann sein, dass in der Nachricht auffallend viele Rechtschreibfehler zu finden sind.

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