Wien (OTS) innocent mixt Smoothies nur aus den besten Zutaten von Mutter Natur. Ganz ohne Konzentrate, Geschmacksverstärker und ohne zugesetzten Zucker. Nachhaltigkeit und Recycling stehen für innocent stets im Fokus: Alle Getränkeverpackungen sind zu 100 % recycelbar. Als Recycling-Aktivist will innocent bis 2030 jede einzelne Smoothie- und Saft-Flasche sammeln und recyceln. Um das zu erreichen, unterstützt innocent die RecycleMich-Initiative.

Recycling ist ein wichtiger Pfeiler der Nachhaltigkeitsstrategie von innocent. Dabei ist innocent fest davon überzeugt, dass viele kleine Änderungen Großes bewirken können. Bereits heute sind alle innocent-Getränkeflaschen zu 100 % recycelbar. Smoothie- und Saft-Flaschen von innocent bestehen zudem zu 50 % aus recycelten Materialien und bis zum Jahr 2025 plant innocent, alle seine Flaschen komplett aus erneuerbaren Rohstoffen herzustellen. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist dabei essenziell, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Deshalb unterstützt innocent neben den österreichischen Getränkeherstellern Almdudler, Vöslauer, Red Bull, Eckes-Granini, Coca-Cola, Rauch und Waldquelle das EU-Ziel einer 90-Prozent-Sammelquote für Einweg-Getränkeverpackungen bis 2029. Die als erster Schritt der gemeinsamen RecycleMich-Initiative präsentierte RecycleMich-App belohnt richtiges Recyceln mit attraktiven Preisen. Die heimischen Getränkeproduzenten wollen so mithelfen, Österreich als Innovationsführer im Bereich Nachhaltigkeit von Getränkeverpackungen zu positionieren.

Auf freiwilliger Basis wurden in den vergangenen Jahrzehnten seitens der Getränkehersteller bereits große Anstrengungen für die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz in Österreich unternommen. Die Branche unterstützt das Ziel der Europäischen Union, bis 2029 90 Prozent der Kunststoff-Getränkeflaschen richtig zu sammeln. Mit der RecycleMich-Initiative, die im Herbst des Vorjahres von den Umweltmanagement- und Sammelexperten Reclay und Coca-Cola Österreich ins Leben gerufen wurde, bieten die führenden österreichischen Getränkehersteller nun gemeinsam aktiv eine Lösung an, die gesteckten Sammelziele zu erreichen – im Zentrum steht ein digitales Anreizsystem mittels App. „Wir stehen am Anfang einer spannenden digitalen Entwicklung, die wir in Österreich mitgestalten wollen. Eine App-Lösung ist ein erster Schritt zur Erhöhung der Rücklaufquote, die kontinuierlich weiterentwickelt wird. Mit dieser Innovation verstärken wir das bewährte, gelernte Sammel- und Rückgabeverhalten“, erklärt Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Verbands der Getränkehersteller Österreichs, stellvertretend für alle Partner der Initiative.

Die von Reclay entwickelte App fand binnen kürzester Zeit viele Unterstützer innerhalb der Getränkeindustrie, die nun zum offiziellen Start Partner der gemeinsamen Initiative sind. Neben innocent sind mit Almdudler, Eckes-Granini, Coca-Cola, Rauch, Red Bull, Vöslauer und Waldquelle über 35 der beliebtesten Getränkemarken der Österreicherinnen und Österreicher vertreten. Mit diesem Schulterschluss in der RecycleMich-Initiative beweisen diese Unternehmen einmal mehr ihr Engagement für geschlossene Materialkreisläufe und funktionierendes Recycling.

„Bei innocent steht Nachhaltigkeit im Zentrum unseres Handelns. Alle unsere Smoothie- und Saft-Verpackungen – von der Flasche über den Kleber bis hin zum Deckel – können zu 100 % recycelt werden. Als Recycling-Aktivisten sehen wir nicht in den Kunststoffverpackungen selbst das Problem, sondern in einer nicht intakten Recyclingwirtschaft. Wir sehen auch uns als Unternehmen in der Verantwortung, unsere Konsumenten darüber aufzuklären, wie sie unsere Flaschen richtig recyceln. Daher wollen wir bis 2030 versuchen, jede unserer Flaschen zu sammeln und einer ordnungsgemäßen Wiederverwendung zuzuführen. So leisten wir von innocent unseren Beitrag zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft“, sagt Stephanie Gaggl, Senior Brand Managerin innocent Österreich.

Bewährtes Sammelsystem verstärken

Die Initiative möchte gemeinsam mit den übrigen Stakeholdern die bestehende Sammel- und Recycling-Infrastruktur so weiterentwickeln, dass die EU-Sammelziele ökologisch, ökonomisch und innovativ umsetzbar sind. Mit der Einführung der RecycleMich-App soll die Effizienz der Sammelstruktur gesteigert und gleichzeitig das gelernte Trennverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten verstärkt werden. Zusätzlich belohnt sie für das richtige Recyceln durch die automatische Teilnahme an Gewinnspielen, bei denen wöchentlich und monatlich attraktive Preise verlost werden.

Wer recycelt, wird belohnt!

Die Funktionsweise der RecycleMich-App ist ganz einfach: Die App erleichtert das Auffinden der nächstgelegenen Tonne in Wien durch die Anzeige der Routenführung. Die Userin oder der User fotografiert die gelbe Tonne, scannt den Strichcode auf der PET-Flasche oder Getränkedose und entsorgt diese anschließend fachgerecht. Die Konsumentinnen und Konsumenten helfen nicht nur dabei, die Verpackungen korrekt zu sammeln, sie können sich selbst auch belohnen. Mit jeder registrierten Verpackung werden Punkte und somit eine Gewinnchance auf das persönliche Konto gutgeschrieben – wer mehr Flaschen oder Dosen richtig entsorgt, steigert somit seine Chancen auf Preise. Zu gewinnen gibt es wöchentlich Gutscheine für Lieferservices wie Alfies oder Gastro-Gutscheine von getsby, Burger King, Domino‘s Pizza u.a. sowie monatliche Hauptpreise wie Hotel-Gutscheine, die von der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) als weiterer Partner zur Verfügung gestellt werden. Mit den Gewinnspielpreisen unterstützen die Partner der RecycleMich-Initiative somit auch weiterhin aktiv die Gastronomie, Lieferservices und Hotellerie.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des „OBSERVER“ bescheinigt Belohnsystemen als Anreiz für richtiges Recyceln hohe Akzeptanz: Gleich 63 Prozent der Wienerinnen und Wiener geben an, damit mehr Bereitschaft für das korrekte Sammeln von Verpackungen zu zeigen.[1]

Pilotprojekt in Wien

Die RecycleMich-App wird in einem ersten Schritt in Wien gestartet und evaluiert. Mit dem Pilotprojekt möchten innocent und die übrigen Partner der Initiative die Möglichkeiten für eine vergütete Rückgabe von Getränkeverpackungen aufzeigen, die konsumentenfreundlich, kosteneffizient und wirksam ist. Gleichzeitig will man mithelfen, Österreich als Innovationsführer im Bereich digitaler Lösungen zu positionieren. Auch ein digitales Vergütungssystem aufbauend auf der App-Lösung ist mit dem Einsatz heute verfügbarer Technologien realisierbar. Dazu zählt auch die unverwechselbare Kennzeichnung jeder Getränkeverpackung (Serialisierung). „Die Getränkeindustrie hat stets ihr Eintreten für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft durch lösungsorientierte und innovative Projekte bewiesen. Es geht darum, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, die auch die breite Akzeptanz bei den Konsumentinnen und Konsumenten finden“, so Katharina Koßdorff, die darüber hinaus betont, dass jede Verpackung ökonomische und ökologische Vorteile biete, diese aber nur zum Tragen kämen, wenn richtig recycelt und somit der Kreislauf geschlossen wird.


[1]Quelle: https://presse.observer.at, “Recycling-Studie: Belohnsysteme sind beliebt!”, 15.02.2021

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