Am 24. März ab 22.30 Uhr in ORF 2; danach „WELTjournal +: Streit ums gelobte Land – Israel und Palästina“

Wien (OTS) Israels erfolgreiche Impfkampagne prägt den Wahlkampf von Premier Netanjahu für die vierten Knesset-Wahlen in nur zwei Jahren. Mehr als 70 Prozent der erwachsenen Israelis sind zumindest einmal geimpft, so viel wie in keinem anderen Land. Die Infektionsraten und die schweren Krankheitsverläufe sinken signifikant, die Spitäler sperren nach und nach ihre Corona-Stationen zu. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt dazu am Mittwoch, dem 24. März, um 22.30 Uhr in ORF 2 Tim Cupals Reportage „Israel – Impfen wie am Fließband“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Streit ums gelobte Land – Israel und Palästina“.

WELTjournal: „Israel – Impfen wie am Fließband“

Israel-Korrespondent Tim Cupal zeigt, wie die Menschen in Israel langsam, aber sicher wieder ins Leben zurückkehren. Im bunten Tel Aviv begegnet er Lisa, einer Tänzerin, die fast ein Jahr lang nicht vor Publikum getanzt hat. Er trifft den bekannten Mentalisten und Magier Uri Geller, der während seiner Impfung – wie könnte es anders sein – einen Löffel verbogen hat. Der ultraorthodoxe Sanitäter Benzi kämpft gegen Impfskepsis in den strengreligiösen Gemeinschaften. Ismail, ein Maurer aus dem palästinensischen Westjordanland, erhält nach einem langen Arbeitstag in Israel endlich die ersehnte Corona-Impfung. Willi Ruttensteiner, der österreichische Teamchef des israelischen Nationalteams, hofft auf eine baldige Rückkehr der Fußballfans in die Fußballstadien. Mit dem Journalisten Anshel Pfeffer und der Meinungsforscherin Dahlia Scheindlin diskutieret Tim Cupal über die Auswirkungen der Pandemie auf die vorgezogenen Wahlen und ob Langzeit-Premier Netanjahu politisch von den Impferfolgen Israels profitieren kann.

WELTjournal +: „Streit ums gelobte Land – Israel und Palästina“

Auch wenn Corona und der Impferfolg den Wahlkampf in Israel dominieren, eines der strittigsten Themen ist – wie bei jeder Wahl – die israelische Siedlungspolitik in den besetzten Palästinensergebieten. Im Westjordanland leben mittlerweile 700.000 jüdische Siedler, fast doppelt so viele wie noch vor 20 Jahren. „WELTjournal +“ begleitet den französischen Juden Pinhas Attali, der sich mit Frau und neun Kindern in der jüdischen Siedlung Kiryat Arba nahe Hebron im Westjordanland niedergelassen hat. In Kiryat Arba leben 8.000 jüdische Siedler, von denen sich viele als harter Kern der radikalen Siedlerbewegung begreifen und unter Berufung auf das biblische „Eretz Israel“ das mehrheitlich von Palästinensern bewohnte Westjordanland für Juden beanspruchen. Auch Pinhas Attali sieht die jüdische Besiedlung des Westjordanlandes als seine „göttliche Mission“, die er mit allen Mitteln befördern will. Bei vielen gilt er als das Gesicht des Extremismus, bei den Siedlern als Held.

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