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Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Über ein Jahr hat man herumgedoktert und herausgekommen ist ein Verlust für die Arbeitnehmer!“

Wien (OTS) Die neuen Stromrechnungen haben bei vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen gewaltigen Schock ausgelöst. Der Betrag in der Abrechnung war nämlich um etwa ein Drittel höher als vor der Corona-Zeit. Der Grund: Nicht etwa der Luxus einer ganztägigen Festbeleuchtung in allen Zimmern hatte die Energiekosten in die Höhe schnellen lassen, sondern die Tatsache, dass die Betroffenen ihren bisherigen Arbeitsplatz mit Home-Office eingetauscht haben.

Schlechter Tausch

„Der größte Teil des Mehrverbrauchs ist in meinem Fall fast ausschließlich auf den höheren Stromverbrauch für den Computer und das Internet zurückzuführen“, erklärt die Stellvertretende GPA-Geschäftsführerin und AK-Kammerrätin Gabriele Mraszek verärgert. Wenn bei einer Familie dann auch noch das Home-Schooling für zwei oder drei Kinder dazu kommt, wäre die finanzielle Lage für betroffene Familie wirklich ernst.

Gewinner und Verlierer

„Die großen Gewinner der Corona-Krise sind jedenfalls die Energie-Versorger. Sie haben zwar von den großen Unternehmen wegen des sinkenden Verbrauches weniger eingenommen, bei privaten Haushalten wird aber schonungslos abkassiert, weil sie ja auch einen wesentlich höheren Tarif zahlen“, ergänzt FCG-Wien Vorsitzender Thomas Rasch die Kritik.

Ausbeutung?

Dass manche Großfirmen ihre Arbeitnehmer auch noch finanziell ausnehmen, komme laut Fritz Pöltl, dem Vorsitzende der FCG-ÖAAB-Fraktion der AK-Wien, noch hinzu: Viele Unternehmen würden sich horrende Bürokosten ersparen, aber nur eine pauschale Abgeltung für das Home Office zahlen. Und sie behaupten dann auch noch meist die Mehrkosten für die Arbeitnehmer abgegolten zu haben. Oft sogar dann, wenn der private Laptop als Arbeitsgerät eingesetzt werden muss. Pöltl: „Dass dann mit 14,50 Euro im Monat oder höchstens 2,50 Euro pro Tag nicht einmal die höheren Stromkosten beglichen werden können, ist ein wirklicher Skandal. Über ein Jahr hat man an den Regelungen herumgedoktert und herausgekommen ist letztendlich ein Verlust für die Arbeitnehmer!“

Echter Kostenersatz

„Es gibt immer noch arbeitsrechtliche Lücken, etwa die Themen echter Kostenersatz oder eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung betreffend“, ergänzt Thomas Rasch die Kritik.

Rückfragen & Kontakt:

Fraktion christlicher Gewerkschafter Wien
KR Friedrich Pöltl
FCG-Landesgeschäftsführer
Tel.: 01/5344479481
Johann Böhm Platz 1
1020 Wien

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Quelle

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