Der Frauentag alleine reicht nicht aus, wir müssen jeden Tag für Gleichstellung kämpfen – Jetzt mehr denn je!

Wien (OTS/SK) Die Frauen der Jungen Generation in der SPÖ (JG) kritisieren zum Internationalen Frauentag die Bundesregierung scharf. Denn jährlich grüßt das Murmeltier: Der 8. März steht vor der Tür und plötzlich fällt den Mitgliedern der Bundesregierung ein, dass sie vielleicht die Frauen in den Fokus ihrer Politik rücken könnten, nur um es dann doch wieder nicht zu tun. „Wir finden es unerträglich, welchen geringen Stellenwert Frauen in dieser Regierung einnehmen. Frau Ministerin Raab, wann werden Sie endlich für die Frauen in unserem Land aktiv? Es braucht mehr als Symbolpolitik vor dem Internationalen Frauentag. Von einer Pressekonferenz und einem Danke alleine können Frauen weder Rechnungen bezahlen noch sicher leben!“, ist Claudia O’Brien, die Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ, empört. ****

Seit über einem Jahr hält die Corona-Pandemie die ganze Welt in Atem. Seit über einem Jahr tragen die Frauen die Last der Pandemie und halten das Land am Laufen. Seit über einem Jahr werden genau diese Frauen im Stich gelassen. Vor allem Frauen arbeiten in den systemrelevanten und gleichzeitig unterbezahlten Berufen.

„Das männliche Krisenmanagement der Regierung drängt Frauen wieder zurück in alte Rollenbilder. Es wird keine Rücksicht auf die Lebensrealitäten der Frauen genommen, die täglich den Spagat zwischen Kinderbetreuung und Beruf meistern müssen. Dringend nötig ist jetzt ein höherer Mindestlohn, eine Arbeitszeitverkürzung und die Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent – statt leerer Versprechen und heißer Luft!“, so Patricia Katsulis, Bundesfrauensprecherin der JG.

Jasmina Malkoc, stellvertretende Bundesfrauensprecherin der JG, ergänzend: „Außerdem muss die psychische Gesundheit der mehrfach belasteten Frauen endlich zum Thema gemacht werden. Die Bundesregierung muss jetzt handeln, um Frauen zu entlasten, sonst ist die vierte Welle eine Frauengesundheitskrise. Zu entlasten heißt aber auch, über Verteilungsgerechtigkeit zu reden. Denn es kann nicht sein, dass Frauen die Last der Krise tragen und dann auch noch dafür zahlen müssen.”

Die Frauen der Jungen Generation in der SPÖ erklären den 8. März daher zum feministischen Frühlingsbeginn: „Wir wollen zum Weltfrauentag keine Blumen! Wir wollen Gleichstellung für alle Frauen und ein besseres Leben für alle. Der 8. März alleine reicht nicht aus, wir müssen jeden Tag zum Frauenkampftag machen. Wir werden erst leiser treten, wenn das patriarchale System gestürzt ist!“, so O’Brien, Katsulis und Malkoc. (Schluss) bj

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