Leistbares Leben muss endlich Realität werden in Wien – Geförderte Eigentumswohnungen müssen forciert werden

Wien (OTS) „Beim geförderten Wohnbau zieht sich eine rote Linie durch die Stadt: Nach wie vor zu wenig, nach wie vor zu langsam“, so fassen Stadträtin Isabelle Jungnickel und Wohnbausprecher Peter Sittler den aktuellen Bericht des Stadtrechnungshofes zum Thema Wohnbauleistung in Wien zusammen, den die ÖVP Wien im Frühjahr 2019 in Auftrag gab. „Der Bericht unterstreicht unsere jahrelange Kritik, dass geförderte Wohnungen nicht in dem Ausmaß gebaut werden, wie es für unsere Stadt notwendig wäre.“

In Wien entstehe schlichtweg zu wenig Wohnraum und vor allem zu wenig leistbarer Wohnraum für die Wienerinnen und Wiener. Anstatt hier endlich nachhaltig und sinnvoll anzusetzen, läuft vieles in die verkehrte Richtung, wie auch der Stadtrechnungshof klar bestätigt. „Leistbares Leben ist für die Stadtregierung ein Fremdwort. Jahr für Jahr wird an der Gebührenschraube gedreht, die Wienerinnen und Wiener immer mehr zur Kassa gebeten. Bei der Zahl der tatsächlich neu geschaffenen, geförderten Wohnungen macht die Stadt keine gute Figur“, kritisiert Jungnickel. Von den rund 13.000 fertiggestellten Wohneinheiten wurden 2018 gerade einmal 4.500 gefördert gebaut. „Es ist die Pflicht der Gemeinde, leistbaren Wohnraum zu schaffen und nicht Geld für leistbaren Wohnraum in einer kleinen burgenländischen Regionalbank zu verzocken“, so Jungnickel weiter.

Für Sittler hinke die Stadt auch gerade beim geförderten Eigentum hinterher: „Im geförderten Wohnbau findet sich keine nennenswerte Entwicklung im Eigentumsbereich. Die Stadt ist österreichweit Schlusslicht bei der Eigentumsquote: Die Stadtregierung schafft kaum Optionen auf leistbares Eigentum. Doch genau hier müssen wir hin.“ Eigentumswohnungen machten 2018 gerade einmal 2 Prozent – das sind knapp 80 Wohnungen – der geförderten Wohnungen aus. Zudem nehme der Anteil seit Jahren ab: 2010 waren es etwa noch 17 Prozent, 2015 rund 4 Prozent. „Viele Menschen würden sich gerne Eigentum schaffen. Die Stadt ist hier in der Pflicht, ein entsprechendes Angebot zu schaffen“, so Sittler abschließend.

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