Sophie Wotschke: „Corona hat gezeigt, wie fragil die finanzielle Absicherung der Studierenden ist. Es gibt dringenden Handlungsbedarf!“

Wien (OTS) Zwei Monate vor der ÖH-Wahl starten die JUNOS Studierenden eine Petition, in der sie eine Reform sowie die Erhöhung der Beihilfen und Stipendien fordern. Sophie Wotschke, neu gewählte Spitzenkandidatin der pinken Studierenden, erklärt, warum das gerade jetzt so relevant ist: „Im Laufe des letzten Jahres haben viele Studierende aufgrund von Corona ihren Nebenjob verloren und sind so in finanzielle Unsicherheit geraten. Das bestehende System der Beihilfen und Stipendien hat sich klar als unzureichend erwiesen. Deshalb starten wir eine Petition, weil es jetzt eine Lösung für die existenziellen Probleme der Studierenden braucht und Leistung endlich belohnt werden muss!“ Die Petition ist unter diesem Link abrufbar.

Beihilfen bloß Tropfen auf den heißen Stein

„Die momentane Maximalhöhe der Studienbeihilfe liegt unter der Mindestsicherung. Wie kann es sein, dass Studierende weniger als das Mindeste wert sind?“, beschwert sich Wotschke. Deshalb wollen die JUNOS die Höhe der Beihilfen steigern. Außerdem fordern sie, dass die Anspruchsgrundlagen gelockert werden. Um bürokratische Hürden abzubauen, sollen zukünftig alle Beihilfen in einem Anspruch und einer Zahlung zusammengefasst sein. Zusätzlich zur Beihilfenleistung wollen die JUNOS Studierenden ein Bildungsdarlehen anbieten. Dies dient als eine zusätzliche und freiwillige Form der finanziellen Absicherung in der Studienzeit – das Darlehen muss erst nach dem Studium zurückbezahlt werden.

Stipendienausbau als Leistungsbelohnung

Die JUNOS wollen allerdings nicht nur Existenzen sichern, sie wollen auch leistungsstarke Studierende mittels eines ausgereiften Stipendiensystems belohnen. „Stipendien sind eine wundervolle Möglichkeit, Studierende zu fördern und positive Anreize für Leistung zu setzen. Außerdem ermöglichen Stipendien, engagierten Studierenden sich noch stärker auf ihr Studium zu fokussieren“, so Wotschke. Das jetzige Stipendiensystem in Österreich erreiche laut den JUNOS allerdings zu wenig Studierende. Sie fordern die Hochschulen deswegen auf, mehr Stipendien anzubieten. Die Aufstockung der Stipendien solle hauptsächlich über Drittmittel finanziert werden.

Konstruktives Gespräch mit der Uniko

Über den geforderten Ausbau des Stipendienangebots haben sich die JUNOS heute in einem konstruktiven Gespräch mit Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), unterhalten. Auch haben sie sich über die Herausforderungen der Coronakrise für die Universitäten sowie die angehende UG-Novelle ausgetauscht. „Statt auf Kosten der Studierenden demonstrieren zu gehen, führen wir lieber konstruktive Gespräche mit den wichtigen Steakholdern“, erläutert Wotschke, verweisend auf die heute stattfindende Demonstration gegen die UG-Novelle. „Die heutige Demo ist reine Selbstinszenierung von VSStÖ und GRAS. Wer sich wirklich für die existenzbedrohenden Probleme der Studierenden interessiert, muss auf Augenhöhe mit den wichtigsten Partnern verhandeln.“

Die diesjährige ÖH-Wahl findet vom 18. bis 20. Mai statt. Die JUNOS Studierende sind derzeit mit sechs Mandaten in der ÖH Bundesvertretung sowie an 18 Hochschulen in der Hochschulvertretung vertreten. Bei der heurigen Wahl treten sie an 23 Hochschulen an.

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