Beteiligungs-GmbH: Transparenz fehlt, Hilfe für erst vier Unternehmen – Teuerungsgesetz endlich abschaffen

Wien (OTS) „Die Corona-Krise trifft die Wirtschaft massiv. Darum ist es wesentlich, Unternehmen rasch wirkende und unbürokratische Hilfsmaßnahmen zugänglich zu machen. Der Bund handelt mit erfolgreichen Modellen wie der Kurzarbeit, dem Umsatzersatz, oder der Investitionsprämie. Wien strauchelt jedoch hinterher und muss aufholen“, so Wirtschaftssprecher Manfred Juraczka im Rahmen des heutigen Gemeinderats. Die gelobte “Stolz auf Wien”-Beteiligungs-GmbH etwa helfe erst vier Unternehmen, das sei definitiv zu wenig. „Wir haben bei der Beteiligungs-GmbH keine Transparenz, keinen Einblick. Informationen sind jetzt das Gebot der Stunde, das fordern wir ein.“ Hamburg hat ein ähnliches Modell geschaffen, das wesentlich erfolgreicher ist – ein Vorbild. Aktuell werden dort bereits 96 Unternehmen durch stille Beteiligungen unterstützt in einer Höhe von rund 35 Millionen Euro.

Zudem gelte es, die Unternehmen, aber auch die Wienerinnen und Wiener dauerhaft zu entlasten. „Automatismen wie das Teuerungsgesetz sind nicht der richtige Weg. Es ist ein Gebot der Fairness, Erhöhungen zu argumentieren und nicht automatisch an der Belastungsschraube zu drehen“, so Juraczka, der eine deutliche Gebührenerhöhung für 2022 befürchtet. „Wir wiederholen daher unsere Forderung der Abschaffung dieses Teuerungsgesetzes.“

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