Forderungen von Landesräte Achleitner und Pernkopf an Ministerin Gewessler zeigen verkehrte Welt – sogar Verbund-Chef Strugl sagt: Jetzt sind die Länder im Zug

Linz (OTS) „Das ist echte Chuzpe. Gemeinsam mit NÖ LR Pernkopf verlangt LR Achleitner von Klimaministerin Gewessler eine raschere Energiewende. Das darf man wohl von einer verkehrten Welt sprechen. Denn es ist gerade Ministerin Gewessler die die Energiewende massiv vorantreibt, Milliarden in den Erneuerbaren-Aúsbau steckt und umfassende Pakete auf den Weg gebracht hat“, reagiert der Grüne Landessprecher LR Stefan Kaineder auf die Forderungen von LR Achleitner und LR Pernkopf und verweist zudem auf eine Aussage des Verbund-Chefs und Achleitners Vorgänger Michael Strugl einem aktuellen IV in der Kleinen Zeitung: Er spricht sich für einen massiven Erneuerbaren Ausbau aus und meint: Die bundesgesetzlichen Grundlagen sind da, jetzt sind die Länder am Zug.

Kaineder: „Es ist das schwarz-blaue Oberösterreich, das bei der Energiewende dahindümpelt und alles einbremst was sie beschleunigen könnte. Für solche Botschaften ist jetzt wahrlich nicht die Zeit. Das Einzige was zählt, ist jetzt gemeinsam anzupacken. Das heißt, dass alle Teile zum Gelingen der Energiewende beitragen müssen. Und gestatten Herr Landesrat, da haben Sie Aufholbedarf“, verweist Kaineder auf einige Punkte der bisherigen schwarz-blauen Energiewende-Bilanz.
• Das Energiewendeprogramm 2030 wurde eingebremst und dessen Ziele verwässert
• Die Förderungen für erneuerbare Energie für Hausbauer wurde durch das Wohnbauressort gestrichen, die Wohnbau-Energiestandards wurden gesenkt und die PV-Pflicht im Neubau hängt in der Warteschleife
• Oberösterreich liegt bei den Erneuerbaren bundesweit im Schlussfeld. Derzeit decken Erneuerbare Energien nur 31 Prozent des Bruttoinlandsenergieverbrauchs
• Durch einen unambitionierten Windmasterplan ist in den letzten sechs Jahren genau ein einziges Windrad gebaut worden und ist der Windkraftausbau praktisch eingestellt

„Dass ausgerechnet jene beiden Bundesländer, die sich gegen den Windkraftausbau stemmen, Forderungen an Ministerin Gewessler stellen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Jetzt heißt es anpacken, auf allen Ebenen und gemeinsam. Solar, Windkraft, Geothermie, Wasserkraft – überall muss es eine kraftvolle Offensive geben. Kein Lavrieren, Bremsen und vor allem kein Hick Hack, das uns auf diesem Weg nur bremst“, betont Kaineder.

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