Nicht die Ökostrategien sind ein Problem für unser Ackerland, sondern Beton, Asphalt und ein Flächenverbrauch, der alle Grenzen sprengt

Linz (OTS) „Dass sich Ministerin Köstinger und die Landwirtschaftskammer für die kleinstrukturierte heimische Landwirtschaft einsetzen, ist grundsätzlich erfreulich. Natürlich müssen wir einen Produktionsrückgang und Anbau-Minus verhindern. Das schaffen wir aber nicht, in dem wir den Green Deal der EU aufschnüren, sondern ganz einfach unsere Agrarflächen nicht mehr zubetonieren. Aber genau das wird derzeit gemacht. Wo unser Essen wächst, darf nicht mehr gebaut werden. Das eine der Grundsäulen eines effektiven Bodenschutzes. Damit stellen wir unsere Lebensmittelproduktion sicher und stützen die heimische Landwirtschaft“, kommentiert der stellvertretende Grüne Bundessprecher und Spitzenkandidat für die LTW 21 LR Stefan Kaineder den Vorstoß von Landwirtschaftsministerin Köstinger und LK Präsident Moosbrugger.

Die Unantastbarkeit von Agrarflächen ist einer der vier Hauptforderungen der Grünen OÖ für einen effektiven Bodenschutz. Es muss landwirtschaftliche Vorrangflächen geben, die für Bauvorhaben gesetzlich tabu sind. Grundlage dafür sind die bereits bestehenden Bodenfunktionskarten. Diese zeigen, wo in OÖ die fruchtbarsten Böden für den Anbau von Lebensmitteln sind und müssen in der örtlichen Flächenwidmung verpflichtend berücksichtigt werden.

„Es sind nicht die Ökostrategien, die zum Problem für unser Ackerland werden. Dies sind seit vielen Jahren schon Beton, Asphalt und ein Flächenverbrauch, der alle Grenzen sprengt. Es kann wohl nicht sein, dass wir ein Fundament unserer Lebensmittelproduktion zerstören, um dort Straßen zu bauen und Bauten hochzuziehen. Dass wir handeln müssen, zeigen die Daten und Fakten. Dass dies auch die Bevölkerung fordert, zeigen alle Umfrage“, betont Kaineder und verweist auf die jüngste Umfrage im Auftrag des WWF, wonach drei Viertel der Befragten eine verbindliche Obergrenze beim Bodenverbrauch fordern.

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