Grüne wollen sich am 26.September den Auftrag holen, das Zubetonieren des Landes zu beenden

Linz (OTS) „Das ist eine schon eine recht deutliche Botschaft aus der Bevölkerung. Die Leute wollen endlich wirklich effektiven Bodenschutz. Nicht nur wenn er bequem und einfach ist, sondern umfassend und auch dann, wenn eben große neue Asphaltpisten nicht gebaut werden. Damit stehen die Menschen auch klar hinter dem Kurs der Grünen, Straßenprojekte auf ihre Klimatauglichkeit zu checken, wie es Klimaministerin Gewessler aktuell macht. Weil das ganz einfach vernünftig ist. Das Zubetonieren unserer schönen Landschaft muss aufhören, dafür wollen wir Grüne uns am 26.September den Auftrag der WählerInnen holen“, kommentiert der Grüne Spitzenkandidat für die LTW 21 in OÖ LR Stefan Kaineder die aktuelle Market-Umfrage im Auftrag des WWF zum Bodenschutz.
Laut dieser Umfrage fordern nicht nur drei Viertel der Befragten eine verbindliche Obergrenze beim Bodenverbrauch. 64 Prozent sind auch für ein Ende von Schnellstraßen- und Autobahnprojekten, wenn diese den Klima- und Bodenschutzzielen widersprechen.

„Das ist die nächste Umfrage, die zeigt, dass Bodenschutz sich immer tiefer im Bewusstsein der Menschen verankert. Und sie zeigt, dass die Leute dabei schon viel weiter sind als Teile der Politik. Während auch die OberösterreicherInnen mehr Bodenschutz fordern, applaudiert sich die schwarz-blaue Koalition immer noch für ein Raumordnungsgesetz, dass den Flächenverbrauch nicht ansatzweise stoppen wird. Es wird Zeit, dass die Politik die Scheuklappen runternimmt und den Bodenschutz ernsthaft betreibt. Genau dafür wollen wir nach dem 26.September als Taktgeber für Oberösterreich sorgen“, betont Kaineder.

Kaineder: „Wo unser Essen wächst und sich die Menschen erholen, wird nicht mehr gebaut. Keine Supermärkte mehr auf der grünen Wiese und Parkplätze unter oder über den Shops. Die Grundpfeiler für effektiven Bodenschutz sind ganz klar und werden auch von allen ExpertInnen eingefordert. Die aktuelle Koalition ist nicht bereit, diese Schritte zu machen und das Zubetonieren unseres Landes zu beenden. Dann werden dies die Grünen übernehmen“, betont Kaineder.

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