Verbriefungen: EU reguliert Auslöser der US-Immobilienkrise

Brüssel (OTS) Die EU will genau die Finanzmarktprodukte strenger regulieren, über die sich 2008 die US-Immobilienkrise weltweit verbreitete und in der globalen Bankenkrise endete.

“Verbriefungen haftet immer noch ein schlechter Ruf an. Das wollen wir nun durch mehr Transparenz und klarere Regeln ändern”, so der Europaabgeordnete Othmar Karas, Berichterstatter der Europäischen Volkspartei (EVP) für die neue EU-Verbriefungs-Verordnung, über die heute im Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments abgestimmt wird. 

“Das immer wieder neue Verpacken von Krediten in neue Wertpapiere, die wiederum in neue Wertpapiere verpackt werden, soll es in Zukunft in der EU nicht mehr geben. Kreditrisiken dürfen nicht vor den Investoren verschleiert werden”, betonte Karas. 

Durch die neuen Regeln sollen Verbriefungen “einfacher, transparenter und standardisierter” werden. “Nur so können Verbriefung wieder eine sinnvolle Funktion an den Märkten übernehmen, damit die Banken damit ihr Kapital entlasten und für Kredite an die Realwirtschaft einsetzen können”, so Karas. 

Nach dem heutigen Beschluss beginnen Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten.

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