Frauensprecherin der neuen Volkspartei Wien fordert Zusammenarbeit für Schutz vor Altersarmut von Frauen

Wien (OTS) Anlässlich des diesjährigen Equal-Pension Days, welcher in Wien heuer auf den 6. September fällt, fordert die Frauensprecherin der neuen Volkspartei Wien Gemeinderätin Sabine Keri die Rot-Pinke Landesregierung auf für ein faires Pensionssystem, wie etwa ein automatisches Pensionssplitting, einzutreten. Leider haben Neos und SPÖ einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat abgelehnt.

„Aufgrund von Kinderbetreuung, Pflegeaufgaben und damit einhergehenden langen Erwerbsunterbrechungen verdienen Frauen oft ihr Leben lang im Durchschnitt weniger als Männer und erhalten folglich auch eine niedrigere Pension. In Wien bekommen Frauen durchschnittlich 32,6% weniger Pension als Männer und sind somit stärker von Altersarmut betroffen,“ betont Keri. Und weiter: „Wir werden hartnäckig bleiben und immer wieder betonen, wie wichtig es ist passende Instrumente für Schutz gegen Altersarmut zu entwickeln.“

„Es ist auch essentiell, dass die Einkommensschere endlich geschlossen wird, wir müssen weiterhin dafür kämpfen, dass Frauen gleich viel verdienen. Besonders junge Frauen müssen wir aufklären und fördern. Das Bewusstsein über die Ausbildung sowie die Erwerbszeiten sind der Schlüssel zum Erfolg!“, sagt Keri.

Für Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, steht fest: „Das Gesicht der Altersarmut ist eindeutig weiblich. Und Altersarmut beginnt in jungen Jahren.“ Frauen reduzieren die Arbeitszeit, weil sie sich um Kinder oder Pflegebedürftige kümmern. Resultat: Ein Drittel weniger Pension, wenn längere Zeit nur 20 Stunden gearbeitet wurde. „Deshalb müssen wir junge Frauen rechtzeitig informieren, dass Teilzeitarbeit und lange Phasen der Erwerbslosigkeit zu Pensionen führen, die zum Leben nicht ausreichen. Denn dass nur 2 Prozent der Frauen 45 Versicherungsjahre in einem Vollzeitjob erreichen, ist ein düsteres Vorzeichen für die finanzielle Situation der Frauen im Alter,“ so Korosec abschließend.

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