Weltwassertag unter dem Motto „Wert des Wassers“ Ökologische Kleinwasserkraft im Einklang mit anderen Funktionen und Nutzungen der Gewässer

Zur weiteren Verbesserung der Qualität der österreichischen Flüsse müssen alle GewässernutzerInnen einbezogen werden

Paul Ablinger

Wien (OTS) Zum Weltwassertag am Montag macht Kleinwasserkraft Österreich auf den Wert der Kleinwasserkraft für die dezentrale, nachhaltige und ökologische Stromversorgung Österreichs aufmerksam. Im Verbund mit den anderen Erneuerbaren kann Kleinwasserkraft gewissermaßen als Rückgrat der dezentralen Energiewende dienen. Gleichzeitig sind Kleinwasserkraftwerke zumindest mit dem guten ökologischen Zustand – also dem von der Wasserrahmenrichtlinie vorgegebenen Zielzustand – der Gewässer vereinbar. Außerhalb des Fischlebensraumes (in alpinen Gewässern) bleiben die ökologischen Parameter (Makrozoobenthos) bei Kleinwasserkraftwerken häufig sogar im sehr guten Zustand – also in der besten Zustandsklasse. Der Ausbau der ökologischen Kleinwasserkraft ist insbesondere im Hinblick auf vorhandene Strukturen und der dezentralen Versorgung sowie mit seiner guten Verfügbarkeit und Prognosefähigkeit ein bedeutender Faktor in der Energiewende und trägt so zur Bekämpfung der Klimakrise und deren Auswirkung auf die Wasserökosysteme bei.

Gleichzeitig ist die Wasserkraft jene Stromerzeugungsform mit dem geringsten Wasserfußabdruck aller Technologien. Das Wasser bleibt also insbesondere bei der Kleinwasserkraft voll umfänglich für alle anderen Bereiche erhalten und kann dort seinen immensen Wert weiterhin entfalten.

Die Corona-Krise verdeutlicht zudem den Nutzen den gesicherte dezentrale Stromversorgung auf Basis der Kleinwasserkraft bietet. So kann unter anderem die Wasserversorgung durch die Stromversorgung mit Kleinwasserkraft dezentral sichergestellt werden. Die Konjunkturmaßnahmen nach der Krise sollten jedenfalls im Hinblick auf die Klimakrise und die Energiewende gesetzt werden und die positiven Aspekte der Kleinwasserkraft stärken. So kann ein mehrfacher Nutzen generiert werden.

Es braucht daher Incentivierung für neue Anlagen, aber auch für weitere Ökologisierung braucht es Anreize. „Zur weiteren Verbesserung der Qualität der österreichischen Flüsse müssen alle GewässernutzerInnen einbezogen werden“ fordert daher Kleinwasserkraft Österreich Geschäftsführer Paul Ablinger und ergänzt: „Die Kleinwasserkraft macht jedenfalls ihre Hausaufgaben. Ausreichende Restwasserabgaben, Fischwanderhilfen und Strukturmaßnahmen gehören zum Standard!“ Eine Vielzahl von Belastungen stammen aber nicht aus der Wasserkraftnutzung. Dies betrifft etwa Regulierungsbauwerke für zum Schutz von Siedlungen, Verkehrswegen und Landwirtschaft. Alleine bei den Querbauwerken machen diese rund 85 % aus. Aber auch Einträge zum Beispiel von Medikamenten, Pflanzenschutz etc. sind nicht zu unterschätzen, wie aktuelle Studien zeigen.

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