LAbg. Ecker: „Öffi- und Breitbandausbau bieten Chancen für den ländlichen Raum“

St. Pölten (OTS) „BMin Köstinger glaubt zu wissen, was der ländliche Raum braucht“, sagt Grünen-LAbg. und Wirtschaftssprecher Georg Ecker. In einer kürzlichen Aussendung meinte sie, nur Straßenbauten würden Zukunftschancen bieten. „Die Bundesministerin vergisst, dass die Veränderungen, die aufgrund der Klimakrise nötig werden, für den ländlichen Raum auch Chancen bieten“, sagt Ecker. Dazu zähle, dass es mit dem Ausbau der Öffis und Bahnstrecken endlich Alternativen zum Individualverkehr gebe. „Durch höhere Transportkosten werden neue regionalere Arbeitsplätze entstehen können und auch Green Jobs – darunter etwa Elektriker*innen und Installateur*innen, die neue PV-Anlagen und Heizungssysteme installieren – werden dazu beitragen, dass gerade in ländlichen Gebieten neue Arbeitsmöglichkeiten entstehen.“ Dazu komme die Dezentralisierung, die gemeinsam mit einem stärkeren Breitbandausbau, einher gehe. „Hier ist die Ministerin jedoch gerade in den ländlichen Gebieten säumig“, stellt Ecker fest.

Der ländliche Raum bietet mehr Lebensqualität durch kühlere Sommer und wird somit auch als Lebens- und Urlaubsraum immer attraktiver. „Um diese Stärken zu nutzen, brauchen wir gut ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel, aber sicherlich nicht Transitrouten, die unsere Landschaft zerschneiden“, sagt Ecker. Noch vor kurzem war die von den Grünen NÖ immer heftig kritisierte Waldviertel-Autobahn in Niederösterreich Thema, wurde aber ad acta gelegt, weil man mittlerweile weiß, dass Straßen den ländlichen Raum nicht retten. „Öffi- und Breitbandausbau statt Straßenausbau muss der Leitspruch lauten“, so Ecker abschließend.

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