[ad_1]

Betrifft die neurologische Abteilung im Spital

Wien (OTS/RK) „Die Versorgung der Wiener Bevölkerung erfordert, dass der Wiener Gesundheitsverbund die medizinischen und pflegerischen Leistungen flexibel an den Bedarf anpasst. Tun wir das nicht, können wir unserem Auftrag nicht nachkommen, die Bevölkerung bestmöglich medizinisch zu versorgen“, betont Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin des Wiener Gesundheitsverbundes. Damit reagiert sie auf Kritik, die rund um die Neueröffnung der Abteilung für Neurologie in der Klinik Floridsdorf laut wurde.

Die Fakten sind: Die Klinik Floridsdorf wurde gemäß den Vorgaben des Regionalen Strukturplans des Jahres 2012 geplant und im Juni 2019 in Betrieb genommen. Die Klinik erreichte den Vollbetrieb innerhalb weniger Monate im Jahre 2019.

Im März 2018 gab die Stadt Wien die vorzeitige Verlagerung von klinischen Abteilungen der Klinik Penzing bis 2023 vor. Wie die Leistungsverlagerung von Teilen der Neurologischen Abteilung von der Klinik Penzing in die Klinik Floridsdorf erfolgen soll, plante der Wiener Gesundheitsverbund in den Folgemonaten.

„Von Fehlplanung kann keine Rede sein! Das medizinische Leistungsangebot muss laufend adaptiert und verändert werden. Deswegen haben wir die Klinik Floridsdorf von vornherein so gebaut, dass wir flexibel reagieren können“, erklärt die Generaldirektorin.

Nur ein knappes Jahr bis zur Eröffnung

Davon profitieren nun die PatientInnen der Region Nord-Ost. Nach einer intensiven Evaluierungsphase wurde deutlich: Neurologischer Bedarf steigt stetig. Entsprechend startete das Umbauprojekt vor einem knappen Jahr – bei Vollbetrieb und unter Pandemie-Bedingungen.

34 Betten stehen hier in Zukunft zur Verfügung. 6 davon sind so genannte „Stroke-Unit“-Betten für Schlaganfall-PatientInnen. Nicht zuletzt übernimmt die Klinik Floridsdorf auch Leistungen der Klinik Penzing, die in den kommenden Jahren am Standort abgesiedelt wird.

Kinder- und Jugend-PsychiaterInnen europaweit Mangelware

Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist auch die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Klinik Floridsdorf. Von leeren Räumen kann jedoch nicht die Rede sein. Die Tagesklinik ist voll ausgelastet. „Dass der stationäre Betrieb nicht im Vollbetrieb laufen kann, ist kein Versäumnis des Wiener Gesundheitsverbundes, sondern ein europaweites Fachkräfte-Problem“, weist Kölldorfer-Leitgeb die Vorwürfe zurück. „Kinder- und Jugend-PsychiaterInnen sind Mangelware. Hier muss dringend etwas am Ausbildungsschlüssel verändert werden!“ (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Elena Reghenzani, BA
Wiener Gesundheitsverbund
Pressesprecherin
Tel.: +43 1 404 09-60 546
Mobil: +43 664 856 6212
elena.reghenzani@gesundheitsverbund.at
www.gesundheitsverbund.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.