Aus Gesundheitskrise darf keine Jugendkrise werden

Wien (OTS/SK) Bereits mehrfach wies SPÖ-Lehrlingssprecher Klaus Köchl die Bundesregierung darauf hin, dem drohenden, coronabedingten Lehrstellenmangel im Herbst 2020 bereits jetzt vorausschauend mit fundierten Konzepten entgegenzuwirken. Bis heute gibt es weder einen „Corona-Not-Ausbildungsfonds“ noch ein Konzept gegen die drohende Lehrstellenkatastrophe. Nun richtete Köchl heute, Donnerstag, in der aktuellen Budgetdebatte direkt an den Bildungsminister den dringenden Appell: „Setzen Sie sich für einen Ausbau der überbetrieblichen Ausbildungsplätze (ÜBA) ein“, sagte Köchl und unterstrich, dass sich der Bund Lehrstelleninitiativen der Bundesländer anschließen soll. „Werden Sie aktiv“. ****

Aufgrund der Corona-Krise werden für Herbst 2020 7.500 bis 10.000 fehlende Lehrstellen prognostiziert. Bis heute fehlt ein vorausschauendes und budgetär erfasstes Corona-Lehrlings-Hilfspaket der Regierung. Ein parlamentarischer Antrag auf Sicherstellung der Mittel für den Ausbau von Überbetrieblichen Ausbildungsstätten (ÜBA) wie auch für die Unterstützung betrieblicher Lehrstellen wurde im Sozialausschuss vertagt, also nicht erledigt. Bis heute fehlt ein Konzept der Bundesregierung, die notwendigen Mittel für eine vorausschauende Planung sicherzustellen, um zu verhindern, dass aus der Gesundheitskrise eine Jugendkrise wird.

„Ich verstehe die Sorgen der Eltern um die Lehrstellen“, schließt der SPÖ-Lehrlingssprecher mit dem dringenden Appell an die Bundesregierung, sich für den Ausbau der Überbetrieblichen Ausbildungsstätten und auch die Unterstützung von Betrieben einzusetzen, um die absehbare Ausbildungskatastrophe abzuwenden. (Schluss) ls/pp

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