Rauchen ist die Ursache für mehr als vierzig Krankheiten

St. Pölten, (OTS) „Rauchen gefährdet die Gesundheit. Daran besteht kein Zweifel“, erklärt NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig anlässlich des morgigen Weltnichtrauchertages. Aus diesem Grund begrüßt sie auch die vielen Initiativen, die das Thema eines echten Nichtraucherschutzes in der Gastronomie noch vor der Neuwahl im September auf die Tagesordnung des Hohen Hauses setzen wollen. „Die neuen Verhältnisse im Parlament geben Hoffnung, einen schweren gesundheitspolitischen Fehler korrigieren zu können. Das Ende der Bundesregierung bescherte unverhofft eine zweite Chance, die jetzt nicht ungenützt bleiben darf.“

„881.692 Österreicherinnen und Österreicher haben das Volksbegehren Don`t Smoke unterzeichnet“, ruft Königsberger-Ludwig in Erinnerung. Sie hätten mit ihrer Unterschrift ein deutliches Zeichen für ein Rauchverbot abgegeben und damit die Notwendigkeit dieser wichtigen gesundheitspolitischen Maßnahme untermauert, meint Königsberger-Ludwig. „Zwar kann jeder erwachsene Mensch natürlich selbst entscheiden, ob er rauchen möchte. Unbestritten muss hingegen bleiben, dass es jene zu schützen gilt, die nicht selbst darüber entscheiden können, ob sie sich den blauen Dunst aussetzen und dabei gesundheitliche Schäden erleiden wollen. Dass Beschäftigte und insbesondere Lehrlinge im Gastgewerbe weiterhin in Raucherräumen arbeiten und Passivrauch ausgesetzt werden, ist inakzeptabel“, hält Königsberger-Ludwig fest.

„In Niederösterreich wünschen sich zwei Drittel der Bevölkerung einen Ausbau des Nichtraucherschutzes, wobei die Errichtung von rauchfreien Zonen in diesem Zusammenhang als wichtige Maßnahme bezeichnet wird“, führt Königsberger-Ludwig weiter aus. Außerdem wisse man, so die Gesundheitspolitikerin, dass je mehr rauchfreie Zonen zur Verfügung gestellt werden würden, desto weniger geraucht werde. „Im Vorfeld des Volksbegehrens befürworteten 63 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher eine rauchfreie Gastronomie. Nun liegt eine große Chance vor, endlich für eine tabakrauchfreie Luft entsprechend der 2015 beschlossenen Novelle zum Tabakgesetz zu sorgen“, so Königsberger-Ludwig abschließend.
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