Bundesministerin Köstinger und Landeshauptmann Haslauer bei Lokalaugenschein im Pongau

Salzburg (OTS) Die aktuellen Unwetter haben in weiten Teilen Österreichs wieder zu Überschwemmungen, Straßensperren oder Murenabgängen geführt – u.a. in Vorarlberg, Tirol, Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich. Am stärksten betroffen ist derzeit Salzburg. Bundesministerin Elisabeth Köstinger, die heute einen Bundesländertag in Salzburg absolviert, hat kurzfristig das Programm geändert, um sich gemeinsam mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer ein Bild von der Situation im Pongau zu machen. “Danke an alle Einsatzkräfte, die wieder Herausragendes leisten, um den Unwetterfolgen Herr zu werden. Ohne den Feuerwehren und zahlreichen Helfern, die in der vergangenen Nacht erneut Menschen und Güter so gut wie möglich geschützt haben, wäre die Lage nicht bewältigbar. Situationen wie diese zeigen, dass der Katastrophenschutz und das Ehrenamt in Österreich funktionieren. Auf dieses Sicherheitsnetz können wir uns verlassen – und die Bevölkerung kann sich auf Unterstützung der Bundesregierung verlassen. Ich wünsche allen, die weiterhin im Einsatz und vom Hochwasser direkt betroffen sind, viel Kraft”, betont Bundesministerin Köstinger.

“Katastrophenschutz, Einsatzorganisationen, Bezirkshauptmannschaften sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer haben wieder eindrucksvoll zusammengehalten und sind nahezu im Dauereinsatz nach den erneuten Unwetterschäden. Ich bedanke mich sehr herzlich für das unglaubliche Engagement und die große Hilfsbereitschaft. Nach den Sofortmaßnahmen ist es wichtig, den Menschen vor Ort zu helfen, wir werden da niemanden alleine lassen”, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Auch die “Wildbach- und Lawinenverbauung” (WLV) des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus ist im Dauereinsatz und in enger Abstimmung mit den Katastrophenbehörden. Laut Einschätzung der WLV war der Pongau der “Hotspot” der letzten Nacht. Nach Muren, u.a. in der Reinbachsiedlung, konnte der Zivilschutzalarm heute Früh wieder aufgehoben werden. In Wagrain wurde das Ortszentrum überflutet, 90 Personen wurden in Sicherheit gebracht. Auch in Flachau und im Pinzgau wird mit länger dauernden Aufräumarbeiten gerechnet. Derzeitige Wetterprognosen lassen eine Entspannung der Situation erwarten. Weitere dramatische Folgen konnten aufgrund von Hochwasserschutzbauten und Rückhaltebecken (u.a. der Wildbach- und Lawinenverbauung) verhindert werden. Hier zeigt sich einmal mehr: Die Investition in Schutzmaßnahmen für Menschen und Güter muss weiterhin hohe Priorität haben.

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