Linz (OTS) Nach fast 16 Jahren bei einer Konditorei wurde eine Rohrbacherin gekündigt. Mit dem letzten Gehalt wurde ein erhöhter Betrag überwiesen, der die Abfertigung hätte sein sollen. Die Frau war skeptisch und ließ das von der Arbeiterkammer überprüfen – und siehe da: „Wir haben für die Frau fast 9.000 Euro erkämpfen können, denn die Abfertigung war falsch berechnet“, berichtet AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer von einer erfolgreichen Intervention der Arbeiterkammer.

Es ist ohnehin schon schlimm genug, wenn man den Job verliert. Noch dicker kommt es für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aber dann, wenn sie auch noch um viel Geld gebracht werden. So erging es zum Beispiel einer Rohrbacher Konditorin: Nach der Kündigung durch den Dienstgeber machte sie dessen letzte Überweisung stutzig – denn einerseits bekam sie keine Endabrechnung, mit der sie den Betrag kontrollieren hätte können, und andererseits kam ihr die Summe zu niedrig vor. Also ging sie zur Rechtsberatung der AK.

Ein Rechtsexperte der AK Rohrbach überprüfte die Angelegenheit und nahm Kontakt mit der Firma auf, um eine Endabrechnung, die richtige Abfertigung, den richtig berechneten Letztgehalt sowie offene Sonderzahlungen einzufordern. Das Unternehmen zeigte sich daraufhin zwar kooperativ, berechnete aber die Abfertigung wieder falsch.

Erst als von der AK eine Klagsdrohung kam, war der Arbeitgeber einsichtig. „Wenn Unternehmen sich weigern, ihre Beschäftigten korrekt zu zahlen, müssen wir eben für unsere Mitglieder vor Gericht gehen“, sagt AK-Präsident Kalliauer. Das war in diesem Falle dann doch nicht notwendig, denn die Firma zahlte nach einem knappen halben Jahr den offenen Betrag von fast 9.000 Euro nach.

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