„Hilft uns, den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Vorarlberg voranzutreiben!“

Bregenz (OTS) (VLK) – Mit dem heute (Freitag) von Umweltministerin Leonore Gewessler und Finanzminister Gernot Blümel vorgestellten 300 Millionen Euro schweren Konjunkturpaket des Bundes sollte es gelingen, wichtige Schritte in der Mobilität hin zur Klimaneutralität zu setzen. „Das hilft uns sehr, den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Vorarlberg voranzutreiben“, betont Landesrat Johannes Rauch. Gleichzeitig können damit wichtige Beschäftigungsimpulse gegeben werden, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Die zusätzlichen Mittel werden einerseits für Ausweitungen im Schienenpersonenverkehr verwendet. Damit auch nach der Krise die Erfolgsgeschichte des ÖV fortgesetzt wird, kommt es zu einem kräftigen Ausbau des Nah- und Fernverkehrs in den kommenden Jahren.

Andererseits wird es zusätzliche Mittel für den Ausbau der Infrastruktur der Regionalbahnen geben. Der Bund beteiligt sich dafür mit ca. 50 Prozent an den Investitionen. Weiters wurde mit der ÖBB-Infrastruktur AG ein Paket geschnürt, mit dem zahlreiche Bahnhofsumbauten durchgeführt und vorgezogen werden können. Ein Schwerpunkt dabei die Umgestaltung von Bahnhöfen zu modernen, barrierefreien Mobilitätsdrehscheiben sein. Allein in den kommenden 2 Jahren werden dafür rund 250 Mio. Euro investiert.

Bahnausbau und Bahnhofsmodernisierung

„Das hilft uns sehr, unsere ambitionierten Pläne für Vorarlberg voranzutreiben. Neben den schon ausverhandelten Mitteln für die Montafonerbahn, die Investitionen in die S-Bahn Liechtenstein (FLACH) und dem Ausbau der Strecke Lauterach-St.Margrethen kommen damit noch einmal zusätzliche Gelder nach Vorarlberg. Die noch ausstehende Modernisierung der „alten“ Bahnhöfe und Haltestellen zu modernen Mobilitätsdrehscheiben – von Lochau über Bregenz, Hard, Götzis, Frastanz, Nenzing bis Bludenz – bekommen damit noch einmal deutlich Rückenwind. Ebenso die weitere Verbesserung des Fahrplanangebotes auf der Schiene,“ so Mobilitätslandesrat Rauch: „Wir werden sehr rasch die Verhandlungen mit dem Ministerium und den ÖBB aufnehmen, um abzuklären, welche Vorarlberger Projekte aus dem Rheintal-Walgau-Konzept 2 vorgezogen und beschleunigt werden können.“

Mit den Investitionen erreichen wir drei Ziele gleichzeitig, betont Rauch: „Sie gewährleisten und verbessern die Mobilität für Pendelnde und Reisende. Sie sichern insbesondere in den Regionen kurzfristig die nötigen Konjunktur- und Beschäftigungsimpulse. Langfristig stellen sie die Weichen für Klimaneutralität.“

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