Reinprechtsdorfer Straße NEU – eine Straße für alle Margaretner*innen

Wien (OTS/SPW) Margareten setzt seit vielen Jahren auf ein gutes Miteinander zwischen allen Verkehrsteilnehmer*innen und investiert deshalb in unterschiedliche und breit diskutierte Infrastrukturprojekte. Ein zentrales Infrastrukturprojekt ist die Reinprechtsdorfer Straße, zu dem es ein großangelegtes Bürger*innenbeteiligungsverfahren gab. Jedoch wurden die später erarbeiteten Pläne den gewählten Mandatar*innen in der abgelaufenen Periode zu keinem Zeitpunkt in einem demokratisch gewählten Gremium präsentiert. Und diese konnten auch keine ergänzenden Vorschläge einbringen. Umso überraschter waren viele Margaretner Bezirksrät*innen, als mitten in der Hochphase des Wahlkampfs 2020 die Pläne von einem grünen Kandidaten öffentlich vorgestellt wurden. Für den Plan waren kein Bezirksbudget und keine Fördermittel vorhanden. Ebenso wurde kein Verkehrsaudit durchgeführt. In der Bezirksvertretungssitzung, welche kurz zuvor stattgefunden hatte, wurden die Pläne weder präsentiert noch wurde darüber abgestimmt.****

„Offenbar gab es im ehemals grünen Planungsressort Arbeiten für die Umgestaltung der Reinprechtsdorfer Straße, die aber so geheim waren, dass nicht einmal die Margaretner Mandatar*innen, geschweige denn die Bezirksbevölkerung davon erfuhren. Wogegen ich mich entschieden verwehre, ist die Verunsicherung der Anrainer*innen durch gezielte Falschinformationen der Grünen“, so Alexander Maly, Klubobmann der Neuen Volkspartei Margareten.

„Das wäre so, als ob jemand ohne die nötige Finanzierung und Baubewilligung ein Haus errichten möchte“, ergänzt Klaus Mayer, Vorsitzender der Mobilitätskommission (SPÖ).

Eine breite Mehrheit im Bezirksparlament aus SPÖ, ÖVP, Links und FPÖ hat sich am 16.03.2021 nun dafür ausgesprochen, die Möglichkeit einer Einbahnlösung zu prüfen, um mehr Bäume, mehr Straßenbegleitgrün, mehr Aufenthaltsqualität und weniger Durchzugsverkehr zu schaffen. Der mehrheitlich angenommene Antrag lautet auf Überprüfung der Planungen. Somit ist der Prozess nach wie vor ergebnisoffen. Auch die Behauptungen grüner Funktionäre, dass nun durch die Überprüfung wertvolle Zeit verloren ginge, gehen ins Leere. Faktum ist, dass im Bezirksbudget 2021, welches auch mit den Stimmen der Grünen beschlossen wurde, keine Mittel für die Umgestaltung vorgesehen wurden. Somit kann mit den Arbeiten ohnehin erst im Jahr 2022 begonnen werden.

„Wir haben alle gemeinsam das Ziel, die Lebensqualität und den Umweltschutz in Margareten deutlich zu verbessern sowie die Vorschläge aus dem Bürger*innenbeteiligungsverfahren umzusetzen. Wir wollen kein dirty campaiging mehr, sondern die erste klimafitte Einkaufsstraße mitten in Margareten“, wünscht sich Klaus Mayer!

Verwunderlich ist das Festhalten der Grünen an bisherigen Plänen und die Verweigerung, sich auf Verbesserungsvorschläge einzulassen. Damit nehmen sie den Margaretner*innen die Chance auf mehr Begrünung und mehr Platz. „Die Grünen sind herzlich eingeladen, an einer konstruktiven Diskussion teilzunehmen und endlich zu einem fairen Miteinander im Bezirk zurückzufinden, denn für dieses war Margareten stets bekannt. Trotz der unterschiedlichen Auffassungen und Meinungen standen immer die Interessen der Margaretner*innen an erster Stelle”, appelliert Elke Hanel-Torsch, Klubobfrau der SPÖ Margareten.

„Statt im Dauerwahlkampf zu verharren, sollen wir möglichst rasch konkrete Verbesserungen für die Margaretner*innen umsetzen. Dafür wurden wir gewählt!“ so Alexander Maly, Klubobmann der Neuen Volkspartei Margareten.

Mit der Umgestaltung der Reinprechtsdorfer Straße soll gleichzeitig ein klimafittes Radwegekonzept für Margareten mitgeplant werden. Begleitende verkehrstechnische Maßnahmen sollen sicherstellen, dass ein Großteil des Verkehrs im übergeordneten Verkehrsnetz abfließt.

„Wir freuen uns schon auf die Reinprechtsdorfer Straße NEU als lebendige Einkaufsstraße für alle Margaretner*innen und gehen davon aus, dass alle Fraktionen zur faktenbasierten Arbeit für die Margaretner*innen zurückkehren werden!“, so Hanel-Torsch und Maly abschließend. (Schluss)

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