Seniorenbund-Präsidentin lehnt wie Finanzminister Gernot Blümel Zahlungsobergrenzen bei Bargeld klar ab.

Wien (OTS) Die von der EU-Kommission geplante Obergrenze für Bargeldzahlungen von 10.000 Euro stößt bei Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec weiterhin auf klare Ablehnung. „Es besteht die große Gefahr, dass eine derartige Regelung zum Einfallstor für die schleichende Abschaffung des Bargeldes wird. Deshalb unterstütze ich Finanzminister Gernot Blümel voll und ganz in seinem Kampf gegen Angriffe auf das Bargeld – so wie die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger das auch tut“, hält sie fest. Korosec bezieht sich dabei auf eine aktuelle Studie von Unique Research, laut derer die österreichische Bevölkerung Pläne für eine Zahlungsobergrenze bei Bargeld klar ablehnt.

Korosec betont die große Bedeutung des Bargelds vor allem für ältere Menschen. „Bargeld gibt Selbstbestimmung, Privatsphäre und Sicherheit. Gerade Letzteres sehen wir in Krisenzeiten immer wieder, wenn die Menschen verstärkt Geld von ihren Konten abheben. Auch die Gefahr von Negativzinsen, welche vor allem kleine Sparer treffen, droht bei der Abschaffung von Bargeld“, erklärt sie. Außerdem brauche Bargeld keine technische Infrastruktur. „Bargeld funktioniert immer – vom Dorfgreißler bis zum Einkaufszentrum. Bei einem Stromausfall oder Serverfehler hingegen ist eine Bankkarte auf einen Schlag nutzlos“, so Korosec.

Gerade diese Anfälligkeit macht digitale Zahlungsmittel anfällig für kriminelle Angriffe. „Digitale Währungen sind für Kriminelle viel attraktiver, als Koffer mit Bargeld durch die Gegend zu tragen. Bargeldzahlungen als im Mittel Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu begrenzen, wie es die EU-Kommission argumentiert, ist daher genau der falsche Weg“, bekräftigt Korosec, die weiterhin „wie eine Löwin“ für den Erhalt des Bargelds kämpfen wird.

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