Umfragen über assistierten Suizid und Euthanasie unter Ausschluss von Senioren verfälschen öffentliche Debatte auf dem Rücken der Betroffenen – VP-Wien bekräftigt Schutz des Lebens

Wien (OTS) Kürzlich wurde in Medien prominent berichtet, dass laut einer Umfrage 80 Prozent der Österreicher für die Sterbehilfe seien. Auftraggeber ist die seit 2019 bestehende „Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende“. Dr. Otto Pjeta, Seniorenreferent der Ärztekammer und Bischof Hermann Glettler kritisieren offen die Methodik und manipulative Fragestellung. Gemeinderätin Ingrid Korosec und Jan Ledóchowski, Bereichssprecher für Christdemokratie der neuen Volkspartei Wien, schließen sich der Kritik an. „Die Befragten dieser Umfrage waren zwischen 16 und 69 Jahre alt. Dass ausgerechnet Senioren über 70 bewusst nicht befragt worden sind, ist nicht nur ein Akt der Ausgrenzung, sondern lässt auch an den Ergebnissen dieser Umfrage zweifeln“, so Ingrid Korosec. „Umfragen bestätigen nämlich, dass die Ablehnung von Sterbehilfe mit zunehmendem Alter steigt, also bei Menschen, die am ehesten vom nahen Lebensende und einem Autonomieverlust betroffen sind.“

„Die Fragestellung dieser Umfrage war höchst manipulativ. Das ist wenig überraschend wenn man weiß, dass der Auftraggeber nicht nur die Höchstgerichtsklage über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe finanziert, sondern auch bereits seine Dienst als Sterbehilfeverein angekündigt hat“, so Ledóchowski. Besonders irreführend war die Suggestion der Fragestellung, dass bereits eine ausreichende gesetzliche Regelung besteht und keine neuen Gesetze beschlossen werden müssten. „In Wahrheit hat der Verfassungsgerichtshof die bisher geltende Regelung über den assistierten Suizid aufgehoben, mit dem klaren Auftrag, durch gesetzliche Eingrenzung einen Missbrauch zu vermeiden. Ohne neue Gesetzgebung gibt es keinerlei Begrenzung des assistierten Suizids, was offensichtlich mit dieser Umfrage bezweckt werden soll.“ „Elementare Grundwerte der Politik sind der Schutz des Rechts auf Leben, ganz besonders bei älteren Menschen“, so Ingrid Korosec und Jan Ledóchowski abschließend.

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