Gewalt an Spitälern ernster werdendes Problem – Schulungen, Nachtsperren und externer Wachdienst sorgen für notwendige Sicherheit

Wien (OTS) Gewalt in Spitälern ist in Wien seit Jahren ein immer ernster werdendes Problem. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der neuen Volkspartei Wien und Sicherheitssprecher Karl Mahrer machen seit Jahren auf diese Problematik aufmerksam und fordern ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Wiener Spitäler. Bei den Verantwortlichen sind sie damit bisher auf taube Ohren gestoßen, Probleme werden heruntergespielt oder ignoriert.

Das AUVA Traumazentrum Wien in Meidling, in dem jährlich 70.000 Patientinnen und Patienten ambulant und fast 8.000 stationär behandelt werden, hat ein umfassendes Sicherheitskonzept zum Schutz des Gesundheitspersonals umgesetzt und geht damit mit gutem Beispiel voran. Davon konnten sich Ingrid Korosec und Karl Mahrer bei einem Arbeitsbesuch gemeinsam mit AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart überzeugen.

Mehr als 100 Vorfälle pro Jahr

Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal sehen sich immer öfters mit stärkeren und häufigeren Aggressionshandlungen vonseiten ambulant eingelieferter Patientinnen und Patienten konfrontiert, berichtet die ärztliche Leitung des Spitals. Dabei bleibt es nicht immer nur bei Beschimpfungen. „Vor allem, wenn Patientinnen infolge von Gewaltakten im öffentlichen Raum zu uns kommen oder gebracht werden, ist das Aggressionspotenzial gegen das Gesundheitspersonal stark“, wird erklärt. Allein 2018 kam es zu mehr als 100 „sicherheitsrelevanten Ereignissen“ – also mindestens zwei Vorfällen pro Woche.

Zwar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Traumazentrums Wien in Meidling für viele Fälle geschult und können deeskalierend eingreifen. Die Erarbeitung und Umsetzung eines umfassenden Sicherheitskonzepts zum Schutz des Gesundheitspersonals war der Spitalsleitung trotzdem ein großes Anliegen. Karl Mahrer honoriert diesen Schritt: „Leider nehmen auch in den Krankenhäusern die Gewalthandlungen gegenüber dem Gesundheitspersonal zu. Ich bin froh, dass im Traumazentrum mit einem dementsprechenden Sicherheitskonzept gegen dieses Problem vorgegangen wird.“

Sicherheitskonzept: Schulungen, Sperren und Wachdienst

Im AUVA Traumazentrum Wien in Meidling setzt man auf eine ausbalancierte Mischung von Maßnahmen. Neben den erwähnten Schulungen für das Gesundheitspersonal soll unter anderem eine Nachtsperre des Haupteingangs gewaltbereiten Personen den ungehinderten Zugang verwehren. Außerdem sorgt ein externer Wachdienst für zusätzliche Sicherheit. „Ich bin froh, dass geschulte Fachleute für den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen. Allein die Präsenz eines Wachdienstes sorgt für eine beruhigtere Atmosphäre für das Gesundheitspersonal. Auch aggressive Patientinnen und Patienten kann es dazu bewegen, sich zweimal zu überlegen, wie sie gegenüber den Ärztinnen, Ärzten und dem Pflegepersonal auftreten“, meint Ingrid Korosec dazu.

„Das Sicherheitskonzept des Traumazentrums Wien in Meidling funktioniert so gut, dass es mittlerweile auch von AUVA-Einrichtungen in anderen Bundesländern übernommen wird“, betont AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart. Korosec zeigt sich begeistert. „Ich hoffe, dass dieses System auch in anderen Spitälern Schule macht. Für die Sicherheit des Gesundheitspersonals sollte uns kein Aufwand zu hoch sein. Umfassende Sicherheitskonzepte sind in Wiens Spitälern schon längst überfällig“, sagt sie bekräftigend.

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