Chancen haben sich sowohl für Jung wie auch für Alt verschlechtert!

Wien (OTS) „Die düsteren Zeiten sind nicht nur für einen großen Teil der Jugend, sondern auch für Ältere real vorhanden“, meint die Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, Ingrid Korosec, zu der aktuellen Veröffentlichung der EU-Gerechtigkeits-Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Wie „die Presse“ in ihrer heutigen Ausgabe auf die Bertelsmann-Studie Bezug nahm, sei die junge Generation benachteiligt und die Kluft zwischen Jung und Alt würde sich vergrößern. Korosec kritisiert diese negative Darstellung der älteren Generation in den Medien scharf. „Alt und Jung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“

Die Präsidentin verweist darauf, dass diese düsteren Zahlen und schlechte Zukunftschancen keinesfalls der älteren Generationen angelasten werden dürfen. Der Blick der Studie sei auf die gesamte EU gerichtet und würde das Bild der Länder wie beispielsweise Griechenland oder Spanien wiederspiegeln. Aber nicht Österreich. Stattdessen müsse der langfristige Trend in Österreich angeschaut werden. „Wenn man 20-30 Jahre nach vorne blickt und das Pensionssystem nicht reformiert, werden wir mit einer enormen Altersarmut zu kämpfen haben,“ betont sie.

„Die aktuelle Situation ist für ältere Menschen genauso schwierig und die Veränderungen betreffen sowohl Jung wie auch Alt. Wir gehören zusammen und dürfen nicht auseinanderdividiert werden und dementsprechend auseinandertriften,“ so Korosec abschließend.

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