Die Erdsondenanlage, als wichtigen Grundstein für das nachhaltigste Energieversorgungssystems Österreichs, ist fertiggestellt.

Wien (OTS)

  • 100% erneuerbare Energieversorgung – ohne jeglichen CO2 Ausstoß
  • zukunftsweisend und nachhaltig
  • marktübliche Kosten – sowohl für die Bauträger als auch die Energieverbraucher

Am Bauplatz H6 in der Seestadt Aspern entsteht eines der nachhaltigsten Energieversorgungssystemen Österreichs – frei von jeglichen fossilen Energieträgern. Mit Begeisterung wurde die planmäßige Fertigstellung der Erdsondenfelder vom Generalplaner Matthias Kendlbacher (IPJ Ingenieurbüro P. Jung) gemeinsam mit dem Projektleiter David Bauernfeind (beyond carbon energy) begutachtet.

Die rund 150 Meter tiefen Erdwärmesonden stellen das Herzstück des Pionier-Projekts Kraftwerk Seebogen dar. Dabei ermöglichen zwei voneinander unabhängige Erdsondenfelder mit insgesamt über 90 Tiefenbohrungen, das Erdreich als „saisonalen Speicher“ sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen zu nutzen. Die Energieversorgung erfolgt über eine Anergieleitung welche die Verteilung der Umweltenergie aus dem Erdreich ermöglicht. Die Energiebereitstellung (Heizung, Kühlung und Warmwasser) erfolgt in jedem Bauplatz mit einer eigenen Wärmepumpenanlage. Die Kühlung wird Großteils über eine direktes Freecooling ohne zusätzliche Kältemaschine zur Verfügung gestellt.

Die Nutzung eines Anergienetzes macht es möglich, mit einem System gleichzeitig heizen und kühlen zu können und darüber hinaus sind aufgrund des geringen Temperaturniveau keine thermischen Verluste im Verteilnetz vorhanden. Durch das Zusammenspiel aus den Energiequellen Sonne und der Umweltwärme aus Erdreich und Luft, wird die Energieeffizienz des Kraftwerks Seebogen mit erneuerbaren und gleichzeitig lokalen Energieformen optimiert.

„Die Fertigstellung der Erdsondenfelder ist ein wesentlicher Meilenstein der Umsetzung des Projektes. Das lokale Anergienetz gibt den zukunftweisenden Weg in die CO2-freie Energieversorgung von Gebäuden und Quartieren vor.“, erzählt Matthias Kendlbacher als Generalplaner des IPJ Ingenieurbüro P. Jung. David Bauernfeind, Projektleiter der Beyond Carbon Energy ergänzt dazu: „Die Errichtung der Erdwärmesonden verlief trotz üblicher Herausforderungen äußerst reibungslos. Wir freuen uns auf die weiteren Schritte in Richtung Inbetriebnahme des Kraftwerk Seebogens.“ Ab dem Jahr 2022 werden die Wohn- und Geschäftsgebäude mit insgesamt 18.000 m2 Nutzfläche vollkommen frei von fossilen Brennstoffen mit Wärme und Kälte versorgt. Die Besonderheit dabei ist, dass weder Bauträger noch die Bewohner höhere Kosten als bei „konventionellen“ Energieversorgungssystemen zu erwarten haben.

Bis zur endgültigen Inbetriebnahme des gesamten Systems, erfolgt noch die Installation mehrerer Wärmepumpen in den jeweiligen Technikzentralen der Gebäude. In den finalen Schritten wird ein Luftwärmetauscher am Dach errichtet, welcher die Nutzung der Umweltwärme aus der Luft zur Entlastung und Regenerierung des Erreichs ermöglicht. Anschließend werden alle verfügbaren Dachflächen für die Produktion von erneuerbarem Strom durch Photovoltaikanlagen genutzt.

Die beyond carbon energy – vormals BauConsult Energy – konzipiert, plant, errichtet und betreibt nachhaltige Energieversorgungssysteme und versorgt dadurch Gebäude, Mieter und Wohnungseigentümer oder auch Produktionsanlagen mit Wärme, Kälte, Warmwasser und auch Strom aus erneuerbaren Quellen – und das zu marktüblichen Preisen.

Mehr Infos unter: https://www.beyondcarbon.energy

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Rückfragen & Kontakt:

Konrad Wolf
BCE beyond carbon energy Holding GmbH
+43 1 905 35 00
k.wolf@beyondcarbon.energy



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