Strasbourg (ots) Laut Putin sei es eine “militärische Spezialoperation” gegen den vermeintlichen “ukrainischen Marionnetenstaat”. Mit diesen Worten versucht Putin seine expansionistischen Motive für den Angriffskrieg auf die Ukraine zu kaschieren. Wie gehen die Menschen in der Ukraine mit diesem Angriff auf ihre nationale Identität um und welche Auswirkungen treffen die Nachbarstaaten wie Polen, in dem täglich Tausende Menschen Zuflucht finden?

In zwei Dokumentationen beleuchtet ARTE am Dienstag, 24. Mai, ab 20.15 Uhr die aktuelle Situation in der Ukraine. “Ukraine – Kampf gegen Moskaus Diktat” geht der ukrainischen Identität auf den Grund, gefolgt von “Ukraine – Polen: Die Grenze der Solidarität” – ein Fokus auf die Lage an der polnisch-ukrainischen Grenze.

Ukraine – Kampf gegen Moskaus Diktat

Online auf arte.tv vom 17. Mai bis 22. Juni | TV-Erstausstrahlung: Dienstag, 24. Mai 2022 um 20:15 Uhr

Mit dem Krieg gegen die Ukraine versucht Putin, die russischen Grenzen auszuweiten. Großrussland mit der Hauptstadt Moskau, Kleinrussland mit der Hauptstadt Kiew und Belarus mit der Hauptstadt Minsk werden dabei als Teile einer dreieinigen russischen Identität verstanden, die unter keinen Umständen voneinander getrennt werden dürften. Doch je weiter die russischen Panzer vorrücken, desto stärker festigt sich die ukrainische Identität. Die Dokumentation zeigt den Widerstand der ukrainischen Bevölkerung in seinen unterschiedlichen Formen und lässt PolitikerInnen, ReligionsführerInnen und Intellektuelle zu Wort kommen, darunter Schriftsteller Andrej Kurkow. Gemeinsam dekonstruieren sie die Hassparolen des Kreml-Führers.

Regie: Ksenia Bolchakova, Philippe Lagnier | ARTE, Capa Presse | Frankreich 2022, 52 Min.

Weiteres Text- und Bildmaterial finden Sie auf dem ARTE-Presseportal. Auf Anfrage lassen wir Ihnen gerne einen Link zur Ansicht der französischen Arbeitsfassung zukommen.

Ukraine – Polen: Die Grenze der Solidarität

Online auf arte.tv vom 17. Mai bis 2. Juli | TV-Erstausstrahlung: Dienstag, 24. Mai um 21:05 Uhr

Seit der Invasion durch Russland am 24. Februar 2022 überqueren täglich Tausende Flüchtlinge die über 500 Kilometer lange polnisch-ukrainische Grenze. Überwiegend Frauen, Kinder und ältere Menschen. Schon bald könnten knapp 5 Millionen UkrainerInnen zu Polens Bevölkerung hinzukommen.

Wie reagieren die Menschen im östlichen Teil Polens auf den russischen Einmarsch in die Ukraine? Wie fühlen sich die ukrainischen Geflüchteten, die in Polen Zuflucht gefunden haben? Wird die enorme Welle der Solidarität anhalten?Der Filmemacher Lech Kowalski, dessen Familie aus dem polnisch-ukrainischen Grenzgebiet stammt, begleitet Flüchtlinge, HelferInnen sowie politische Akteure und taucht ein in die nicht immer konfliktfreie Geschichte beider Länder.

Regie: Lech Kowalski | ARTE G.E.I.E., Revolt Cinema | Frankreich 2022, 52 Min.

Weiteres Text- und Bildmaterial finden Sie auf dem ARTE-Presseportal. Auf Anfrage lassen wir Ihnen gerne einen Link zur Ansicht der französischen Arbeitsfassung zukommen.

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