Stellungnahme zum „profil“-Bericht vom 15.08.2021.

Wien (OTS) Wien, 14.08.2021 – Das Nachrichtenmagazin „profil“ berichtet in seiner Ausgabe von morgen, 15.08.2021, über die Ermittlungen der Justiz in Zusammenhang „mit einem verstorbenen prominenten Wiener Wirtschaftsanwalt“. Der KSV1870 nimmt wie folgt dazu Stellung:

Wir können bestätigen, dass die Staatsanwaltschaft vor Kurzem ein Ermittlungsverfahren gegen eine der Gesellschaften der KSV1870 Gruppe, nämlich die KSV1870 Forderungsmanagement GmbH, nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz eingeleitet hat. Wir bestätigen auch, dass die geschäftlichen Verbindungen des Unternehmens mit der Kanzlei des ehemaligen Rechtsanwalts Dr. Mathes Gegenstand der Erhebungen sind. Wir weisen darauf hin, dass der Kreditschutzverband von 1870 selbst bzw. andere Unternehmen der KSV1870 Gruppe nicht betroffen sind.

Die Ermittlungen haben den Zweck grundsätzlich zu prüfen und zu entscheiden, ob das Verfahren eingestellt wird, oder Anklage erhoben wird. Das Unternehmen kooperiert vollumfänglich mit der Behörde, um alle offenen Fragen zu klären. Es wird darauf hingewiesen, dass die damaligen Organe nicht mehr im Unternehmen tätig sind. Auch die Vorstandsebene der KSV1870 Holding AG wurde zwischenzeitlich aufgrund von Pensionierungen neu besetzt.

Selbstverständlich sammelt das Unternehmen aktuell für die Staatsanwaltschaft alle relevanten Unterlagen und vertraut auf deren Arbeit. Der Vorstand der KSV1870 Holding AG geht davon aus, dass Verantwortliche des Unternehmens an keinerlei strafbaren Handlungen beteiligt waren und sind. Daher kann der KSV1870 Forderungsmanagement GmbH kein berechtigter Vorwurf nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz gemacht werden.

Bezüglich der Vorwürfe, die in der den Ermittlungen zugrunde liegenden Anzeige erhoben werden, konnte bei einer ersten Sichtung der Unterlagen festgestellt werden, dass die wirtschaftliche Gebarung des Dr. Mathes von der Rechtsanwaltskammer eingehend geprüft wurde und zu keinerlei Beanstandung geführt hat. Auch der Masseverwalter im kürzlich beendeten Insolvenzverfahren der Verlassenschaft nach Dr. Mathes hat keinen Anhaltspunkt für strafbares Verhalten gefunden. Zudem geht die Anzeige in wesentlichen Punkten auch von falschen rechtlichen Voraussetzungen aus. Nach § 158 Abs 2 Strafgesetzbuch sind nämlich andrängende Gläubiger und deren Vertreter von der Strafbarkeit der Gläubigerbegünstigung explizit ausgenommen. Aus diesem Grunde ist auch die angebliche Nötigung des Dr. Mathes schon aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen.

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