„profil“ deckt weiteren Dilettantismus beim Corona-Management auf – Schonungslose Aufklärung und Transparenz gefordert „profil“ deckt weiteren Dilettantismus beim Corona-Management auf – Schonungslose Aufklärung und Transparenz gefordert

Wien (OTS/SK) Sowohl das Land Tirol als auch das Gesundheitsministerium hatten immer wieder erklärt, dass die Übermittlung der Namen der vierzehn in Ischgl angesteckten isländischen Personen lange Zeit in Anspruch genommen hätte. „Erst wird versucht, Island den Schwarzen Peter für das eigenen Versagen zuzuschieben. Jetzt stellt sich laut ‚profil‘ heraus, dass die Vorwürfe gegen Island Fake-news und die Pannen hausgemacht waren. Tatsache ist, dass das Gesundheitsministerium erst am Abend des 5. März um die Namen angesucht hat. Bereits am nächsten Tag waren sie im Gesundheitsministerium und zu Mittag in Tirol“, stellt SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher fest, dass dieser öffentlich gewordene Fakt sich in die Serie der peinlichen Schuldzuweisungen, Halbinformationen und das tägliche Polit-Hickhack rund um die Corona-Causa Ischgl einreiht. „Gefordert ist eindringlich die völlige Aufklärung der Geschehnisse. Wenn aber die Kommunikation zwischen Bund und Tirol bei der Aufklärung der Ischgl-Causa ähnlich dilettantisch abläuft, wie zuvor beim Corona-Management, stellt sich schon die Frage, wie lange das peinliche Tarnen und Täuschen noch weitergeht“, sagt Kucher. ****

Es geht um eine transparente Aufarbeitung, wer aus welchen Gründen handelte bzw. nicht handelte, wie sehr Profitinteressen über die Gesundheit von Menschen gestellt wurden und wie es letztlich zu diesem Desaster gekommen ist. Zu klären sei, wie die Entscheidungs-Abläufe vonstattengingen und aus welchen Motiven Fehlentscheidungen getroffen wurden. „Wenn hier wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen – und einiges weist darauf hin – so ist das schonungslos aufzuklären“, betont Kucher. „Auch Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober können sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen. Schließlich haben sie völlig überforderten Hobby-Epidemiologen Platter, Tilg und Hörl das das Zepter des Handelns überlassen. Jetzt wird tagtäglich versucht, mit Tarnen und Täuschen vom eigenen Versagen abzulenken, bis ‚Gras über die Sache wächst‘, wie der Tiroler ÖVP-Nationalratsabgeordnete, Wirtschaftsbund-Chef und Seilbahn-Lobbyist Franz Hörl meinte. Das werden wir nicht zulassen!“, fordert Kucher völlige Transparenz. (Schluss) up

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