Kultureinrichtungen brauchen auch nach dem Aufsperren Unterstützung

Wien (OTS/SK) Die neue Kultursprecherin der SPÖ, Gabriele Heinisch-Hosek, hat in der Kultur-Debatte am Donnerstag im Nationalrat mehr Innovation bei den Kultur-Projekten, die Österreich beim Wiederaufbaufonds der EU einreicht, eingefordert. Dass die Hälfte des Volumens für Kultur-Projekte für Sanierungen von Gebäuden aufgewendet werden, sei bei aller Notwendigkeit von Gebäudesanierungen „verstaubt, altmodisch und wenig innovativ“, kritisiert sie. Auch das EU-Parlament habe in diesem Zusammenhang gefordert, dass auch in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Kunstschaffenden investiert wird. ****

Zu den für Mitte Mai von der Regierung angekündigten Öffnungen für den Kulturbereich warnte die SPÖ-Kultursprecherin, dass für viele Einrichtungen eine Öffnung mit 50 Prozent Belegung nicht profitabel sein könnte und sie sich daher eine Öffnung – etwa durch hohe Nebenkosten – nicht leisten könnten. „Wir müssen achtsam sein, dass die Einrichtungen auch wirklich aufsperren können und die Institutionen finanziell unterstützen.“

Die Aufstockung des Überbrückungsfonds für selbständige KünstlerInnen, der im Nationalrat beschlossen wurde, begrüßte Heinisch-Hosek. Sie bekräftigte aber die Kritik der SPÖ an einem „Förderdschungel“ für die Kulturschaffenden und die Forderung nach einem „one-stop-shop“, also einer zentralen Stelle für Förderungen. (Schluss) ah/sc

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