Außerdem: Neues Porträt zeigt „Die neue Buhlschaft Verena Altenberger im Gespräch mit Susanna Schwarzer“

Wien (OTS) Der von Peter Schneeberger präsentierte „kulturMontag“ am 19. Juli 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 berichtet von der Premiere der diesjährigen „Jedermann“-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler ist live zu Gast. Weiters wirft die Sendung einen Blick auf 75 Jahre Bregenzer Festspiele und würdigt das Jubiläum mit einer Zeitreise. Außerdem besucht der „kulturMontag“ den Hangar Bicocca in Mailand mit der aktuellen Ausstellung von Querkopf und Kunst-Provokateur Maurizio Cattelan. Anschließend an das Magazin zeigt ein neues Porträt „Die neue Buhlschaft Verena Altenberger im Gespräch mit Susanna Schwarzer“ (23.30 Uhr).

Aufbruch ins neue Jahrhundert – Der neue Jedermann

101 Jahre ist er schon alt und gehört definitiv zur DNA der Salzburger Festspiele: der „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Im zweiten Jubiläumsjahr hat sich die Wiederaufnahme fast zur Neuinszenierung entwickelt. Kein Wunder, ist doch ein weitgehend neues Ensemble an Bord des von Michael Sturminger in Szene gesetzten Mysterienspiels vom Sterben des reichen Mannes. Der Berliner Schauspieler Lars Eidinger reiht sich als 20. „Jedermann“ in eine prominente Darstellerriege ein. Die neue Buhlschaft an seiner Seite ist die Salzburgerin Verena Altenberger, die Eidinger seit David Schalkos ORF-Serie „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ kennt. Diese sorgte schon im Vorfeld für jede Menge Aufmerksamkeit, musste sie sich doch für die Filmrolle einer krebskranken Frau die Haare abrasieren. Die erste Buhlschaft ohne Wallemähne würde ihr jedenfalls mehr bedeuten, als die erste Salzburgerin in dieser Rolle zu sein. Weitere grundlegende Neubesetzungen: Edith Clever als Tod und Mavie Hörbiger als erster weiblicher Teufel und Gott noch dazu. Der „kulturMontag“ berichtet von der Premiere. Live zu Gast ist Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, die sich nach dieser Saison aus ihrem Amt zurückziehen wird.

Von Schotterschiffen zur Seebühne – 75 Jahre Bregenzer Festspiele

1946, im Jahr eins nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Schrecken des Krieges im kollektiven Gedächtnis eingebrannt waren und die Menschen sich nach Schönheit sehnten, wurden sie ins Leben gerufen: die Bregenzer Festspiele, die sich zur größten Freilichtbühne der Welt entwickelt haben und jeden Sommer rund 200.000 Besucher/innen anziehen. Nach der coronabedingten Zwangspause im Vorjahr freuen sich Veranstalter wie Publikum umso mehr auf das Programm zum 75-Jahr-Jubläum. Eröffnet wird mit Arrigo Boitos opulenter Oper „Nero“ aus dem Jahr 1924, in der der römische Kaiser, verkörpert von Rafael Rojas, als schillernde Gestalt auftritt. Verdis schaurig-schönes Meisterwerk „Rigoletto“ in der spektakulären Inszenierung von Philipp Stölzl aus dem Jahr 2019 wird als Wiederaufnahme auf der Seebühne gezeigt. Der „kulturMontag“ würdigt die Festspiele am Bodensee mit einer Zeitreise. Ö1 überträgt die Premiere von „Nero“ am Mittwoch, dem 21. Juli, live um 19.30 Uhr, ORF III zeigt am Sonntag, dem 8. August um 21.50 Uhr, eine Aufzeichnung.

Ein Reifenflüsterer auf Abwegen – Der Hangar Bicocca

Der Hangar Bicocca, eine 2004 fertig umgebaute Produktionshalle des nicht mehr existierenden Schwerindustriekonzerns Breda, wurde in den vergangenen Jahren völlig neu aufgestellt und avanciert zu einem internationalen Schauplatz für Gegenwartskunst in Mailand. Eine ambitionierte Mission, denn das norditalienische Design- und Modezentrum ist erstaunlich arm an Institutionen, die der zeitgenössischen Kunst gewidmet sind. Der ehemalige Leiter der Tate Modern, Vicente Todolí, wurde damit beauftragt, aus dem Hangar ein international anerkanntes Museum zu machen – das Geld dafür kommt zur Gänze von der Kulturstiftung des bekannten Reifenherstellers Piero Pirelli. Todolís Konzept: Big Names wechseln sich mit Newcomern ab. Nach Superstars wie Marina Abramović, Mike Kelley oder Anselm Kiefer, dessen monströse „Himmelspaläste“ hier eine Dauerschau haben, ist mit Querkopf und Kunst-Provokateur Maurizio Cattelan nun ein Italiener zu Gast. Welch bitterböse Einfälle dieser für den Hangar Bicocca entwickelt hat, berichtet der „kulturMontag“.

ORF-Premiere: „Die neue Buhlschaft Verena Altenberger im Gespräch mit Susanna Schwarzer“ (23.30 Uhr)

Sie ist eine der gefragtesten Schauspielerinnen ihrer Generation: die Salzburgerin Verena Altenberger. Für Altenberger geht ein Kindheitstraum in Erfüllung, im diesjährigen Festspielsommer wird sie in Salzburg die Buhlschaft verkörpern, die kleinste Rolle mit der größten Aufmerksamkeit. Mit den „Jedermann-Rufen“ in der Stadt ist sie sie schließlich aufgewachsen. Altenberger studiert Schauspiel in Wien, spielt im Burgtheater und im Volkstheater. Im Kino macht sie 2016 in dem Thriller „Die Hölle“ erstmals auf sich aufmerksam, der Durchbruch gelingt ihr 2017 mit dem Drama „Die beste aller Welten“. Für ihre Rolle als heroinabhängige Mutter wird sie mit dem Österreichischen Filmpreis und dem Bayerischen Filmpreis als beste Schauspielerin ausgezeichnet.
Jetzt kehrt die vielbeschäftige Filmschauspielerin auf die Bühne zurück. Und man darf besonders gespannt sein, denn Verena Altenberger und Bühnenstar Lars Eidinger – das neue Traumpaar des Salzburger Festspielsommers – spielen, wie sie sagen, auf Augenhöhe. Vor ihrem Domplatzdebüt hat Susanna Schwarzer die Schauspielerin Verena Altenberger zum Gespräch gebeten. Eine leicht gekürzte Fassung des Porträts ist in der „matinee“ am 8. August (9.05 Uhr, ORF 2) zu sehen.

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