Eröffnung der Schau „AdHoc – Die Landschaft kann nicht wachsen“

Wien (OTS) ORF-Landesdirektor Markus Klement sowie Landesstatthalterin und Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink eröffneten am Mittwoch, dem 22. Juni 2022, im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn gemeinsam mit Kurator Harald Gfader die Ausstellung „AdHoc – Die Landschaft kann nicht wachsen“.

Prominente Gäste

Zahlreiche kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher feierten gemeinsam die Eröffnung der aktuellen Schau, wie Bernhard und Stefan Marte (Marte.Marte Architekten), Birgit und Anton Steinberger (Vorstand Sparkasse Feldkirch), Bildhauer Gernot Riedmann, Christian Bernhard (ehemaliger Kultur- und Gesundheitslandesrat) und Cornelia Mathis-Rothmund (vorarlberg museum) sowie die Künstlerinnen und Künstler und Schülerinnen und Schüler, deren Werke im ORF Vorarlberg präsentiert werden.

Doppeldeutigkeit der Natur als Motiv

Der Ausstellungstitel „AdHoc – Die Landschaft kann nicht wachsen“ zielt auf die Ambivalenz von Gegenstandserscheinung und seiner Funktion als Motiv in der Malerei. Landschaft gewinnt als autonomer Gegenstand erst im ausgehenden 18. Jahrhundert an Bedeutung. Sie zeigt sich als Basis für subjektive bzw. individuelle künstlerische Aspekte.

Schülerinnen und Schüler als Mitwirkende

Harald Gfader vermittelt über die Gegenüberstellung der Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Feldkircher Gymnasiums Rebberggasse 2A – Raphael Frischherz, Katharina Hämmerle, Sophia Illes, Agatha Marte, Nika Moosbrugger, Emma Muther, Matilda Müller, Adrian Kathan, Yanis Lang, Alexander Pleh, Noa Rüdisser, Felix Ströhle und Chinno Sahbaz – mit Werken von Christine Lingg, Markus Dietrich, Hugo Ender, Marbod Fritsch, Christian Geismayr, Harald Gfader und Ilse Aberer sowie Leihgaben des „vorarlberg museum“. Er stellt damit zur Schau, wie vielfältig spielerisch das Genre Landschaftsmalerei umgesetzt werden kann.

Neuer Kurator für „Kunst im Funkhaus“

Mit der aktuellen Ausstellung verabschiedet sich Harald Gfader nach mehr als fünf Jahren als Kurator des ORF Vorarlberg der Reihe „Kunst im Funkhaus“. Pünktlich zum Jubiläum „50 Jahre ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg“ folgt ihm ab Oktober 2022 der bekannte Vorarlberger Künstler Marbod Fritsch. ORF-Landesdirektor Markus Klement konnte Fritsch für die zeitgenössische Kunstvermittlung in den nächsten Jahren gewinnen.

Barrierefreie Kunstvermittlung

Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „Unser besonderer Dank gilt Harald Gfader für die langjährige und künstlerisch wertvolle Zusammenarbeit als Vermittler von Vorarlberger Kunst. Die Reihe ,Kunst im Funkhaus‘ bewährte sich als niederschwellige Dialogplattform, um Besucherinnen und Besuchern im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg künstlerisches Schaffen aus Vorarlberg näher zu bringen. Wir sind überzeugt, dass dies künftig mit Marbod Fritsch ebenfalls bestens gelingen wird.“

Harald Gfader, Kurator „Kunst im Funkhaus“: „Es waren für mich lehrreiche und spannende fünf Jahre Zusammenarbeit mit dem ORF Vorarlberg. Ein toller Nachfolger ist gefunden. Ich bedanke mich bei all jenen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben – danke für Wohlwollen, Zuversicht, Toleranz, Neugier und die ehrliche Unterstützung, die so auch ein Zugeständnis zur regionalen Kunst war.“

Marbod Fritsch, neuer Kurator „Kunst im Funkhaus: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung als neuer Kurator im ORF Vorarlberg tätig zu sein. Bei der kommenden Ausstellung im Oktober werden sich die von mir eingeladenen Vorarlberger Künstlerinnen und Künstler speziell mit dem Funkhaus-Gebäude und dessen Funktion auseinandersetzen.“

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