Gabriele Eichhorn war schon für PVA-Fusion zuständig

Wien (OTS) Die Fusion der neun Gebietskrankenkassen ist noch nicht in trockenen Tüchern, da steigt laut KURIER (Mittwoch-Ausgabe) überraschend eine österreichische Gesundheitsmanagerin ins Rennen um den Chefposten neu ein. „Ich werde mich für die Funktion als Generaldirektorin der neuen Österreichischen Gesundheitskasse bewerben. Aber auch die Leitung der Pensionsversicherungsanstalt würde mich sehr reizen, weil dort komme ich her“, sagt Gabriele Eichhorn im Gespräch mit dem KURIER. „Ich habe schon in der schwarz-blauen Regierung Schüssel I die Fusion der Arbeiter- und Angestellten-Pensionsversicherung zur Pensionsversicherungsanstalt unter dem damaligen Generaldirektor Ewald Wetscherek geleitet. Das war der bisher größte Zusammenschluss in der Geschichte der Republik mit einem Volumen von 30 Milliarden Euro und 6000 Mitarbeitern.“

Die geplante Fusion der neun Gebietskrankenkassen sieht Eichhorn im KURIER-Gespräch allerdings eher kritisch: „Bei einer solchen Zusammenlegung ist nicht die rechtliche Aufgabe das wichtigste, sondern die emotionale“, sagt die Managerin. „Sie müssen die Mitarbeiter der Krankenkassen mit ins Boot holen. Etwa 60 Prozent der Fusionen scheitern, weil niemand die betroffenen Beschäftigten wichtig nimmt.“

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