Wien (OTS/SPW-K) Bei der heutigen Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat zog SP-Gemeinderat Kurt Wagner eine stolze Bilanz und sprach den MitarbeiterInnen Dank für ihren Einsatz im Gesundheits-und Sozialbereich aus. Dass Wien so gut dastehe, sei insbesondere Institutionen wie dem KAV, der MA24, dem Fonds Soziales Wien (FSW), dem Wiener Gesundheitsförderungsfonds, dem Psychosozialen Dienst (PSD), der MA70 uvm. geschuldet, die herausragende Arbeit in diesem Bereich leisten.

Klare Worte fand Wagner aber auch gegenüber der FPÖ betreffend die Sozialausgaben für MigrantInnen. Diese hatte die Ausgaben kritisiert und würde laut Wagner mit falschen Zahlen jonglieren. „Wenn wir schon von Ausgaben im Sozialbereich sprechen, dann unter Verwendung der richtigen, in einer parlamentarischen Anfrage dargelegten Zahlen des Sozialministeriums: Ein Migrant zahlt demnach im Durchschnitt pro Jahr über 4.000 Euro in den Sozialbereich ein, davon werden im Durchschnitt unter 2.000 Euro jährlich ausgegeben. Wenn man also schon argumentiert, man würde das Geld für jemanden zahlen, der nichts geleistet hat, dann bitte mit den richtigen Zahlen“, so Wagner.

2016 – eine Erfolgsbilanz im Gesundheits- und Sozialbereich=

Das Jahr 2016 sei eine Erfolgsbilanz, die 2017 weitergeführt wird. So seien gerade im Krankenanstaltenverbund (KAV) in vielen Bereichen wesentliche Maßnahmen getroffen und umgesetzt worden, um den WienerInnen auch in Zukunft beste medizinische Versorgung zu gewährleisten. Als Beispiele nannte der SP-Gemeinderat unter anderem die standardübergreifende Entwicklung der Zentralen Notaufnahme (ZNA), den baulichen Masterplan der Rudolfstiftung, bauliche Maßnahmen für das Kaiser-Franz-Josef-Spital, die Einführung des Gerontologischen Kompetenzzentrums, die Etablierung der Hospizkultur und Palliativversorgung, das Konzept ‚Pflege und Betreuung 2030’ uvm.

Auch die MA24 habe wichtige Schwerpunkte gesetzt, die auch 2017 fortgeführt werden. Darunter die ambulante Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Wien sowie der Kindernotdienst im AKH und im Kaiser-Franz-Josef-Spital. Wagner dazu: „2017 sind Angebote im SMZ Ost und Gesundheitszentrum der WGKK Wien Nord geplant, um nur einige davon herauszunehmen. Auch die Sozialplanung und die Weiterentwicklung der Wiener Mindestsicherung, Projekte wie ‚Back To The Future’ oder auch die Weiterentwicklung der Delogierungsprävention gehören zu den Projekten, die wir 2017 ausbauen und weiterführen werden.“

Wagner dankte an dieser Stelle der MA70 für ihre herausragende Arbeit. „Die Wiener Rettung leistet an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr großartige Arbeit. Bauliche Maßnahmen in Höhe von 452.000 Euro, die Anschaffung 15 neuer Fahrzeuge sowie Anschaffungen in medizinischen Einrichtungen oder die Beschaffung neuer Uniformen im Wert von 471.000 Euro sind nur einige Beispiele dafür, was die Stadt Wien 2017 in diesem Bereich umsetzen wird“, so Wagner.

Der Psychosoziale Dienst (PSD) in Wien, die Sucht- und Drogenkoordination, die Wiener Pflege- und PatientInnenanwaltschaft (WPPA) oder aber der Wiener Gesundheitsförderungsfonds – all das sind Programme und Maßnahmen, die auch 2017 im Budget vorgesehen sind und dem Wohle der WienerInnen dienen.

„Wenn mehr als 25 Prozent des Wiener Stadtbudgets für Gesundheit, Soziales und Generationen ausgegeben werden, dann bin ich stolz darauf, in Wien arbeiten und leben zu können. Denn keine andere Metropole in Europa investiert ähnlich viel Geld. Gemeinsam können wir stolz sein“, sagte der SP-Gemeinderat Kurt Wagner abschließend.

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