vida-Rosensteiner: „Zähe Verhandlungen mit respektablem Abschluss“

Wien (OTS) Während andere KV-Verhandlungen binnen einer Stunde abgeschlossen werden konnten, musste um das Ergebnis für die Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger zäh gerungen werden. „Am Ende bleiben den Kolleginnen und Kollegen im Durchschnitt ab 1. Jänner 2021 1,59 Prozent Brutto pro Stunde mehr im Geldbörserl“, sagt Monika Rosensteiner, Vorsitzende des Fachbereichs Gebäudemanagement der Gewerkschaft vida. Außerdem können Unternehmen ihren Beschäftigten auf freiwilliger Basis 100 Euro Corona-Prämie ausbezahlen.

Trotz des respektablen Lohnplus habe sich die Arbeitgeber-Seite nicht mit Ruhm bekleckert. „Einerseits zählen viele unserer KollegInnen zu den SystemerhalterInnen und Hygiene wird gerade in Zeiten von Corona großgeschrieben, von entgegengebrachter Wertschätzung und Respekt hat man aber wenig gemerkt“, ärgert sich Gewerkschafterin Rosensteiner, die auf das Angebot von einer Woche Kündigungsfrist verweist: „Die Arbeitgeber wollten auf eine Woche reduzieren, anstatt die gesetzlichen sechs Wochen zuzugestehen.“ Da das Inkrafttreten von sechs Wochen Kündigungsfrist nun aber auf 1. Juli 2021 verschoben wurde, wurde der Kollektivertrag nach der fünften Verhandlungsrunde auf Basis der bestehenden Kündigungsfristen abgeschlossen. Ab 1. Juli 2021 gilt dann die gesetzliche Kündigungsfrist von sechs Wochen.

Vollzeitbeschäftigte in der niedrigsten Lohngruppe verdienen ab 1. Januar 2021 somit 1.624,62 Euro Brutto. „Wir bewegen uns in die richtige Richtung, die wertvolle Arbeit der Gebäudereinigung und der Hausbetreuung muss aber auch dementsprechend bezahlt und sichtbarer werden“, schließt vida-Verhandlerin Rosensteiner.

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