Gewerkschaften fordern Abschluss bis 10. Mai, sonst Warnstreiks

Wien (OTS) Morgen, Freitag, findet die vierte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 60.000 Beschäftigten in der Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) statt.

„In der letzten Verhandlungsrunde ist es nicht gelungen, mit den Arbeitgebern einen weiteren Verhandlungstermin zu vereinbaren. Die Gewerkschaften haben den Druck erhöht, und das hat Wirkung gezeigt. Die große Anzahl an Betriebsversammlungen in Unternehmen quer durch Österreich haben nun dazu geführt, dass die Arbeitgeber zeitnah an den Verhandlungstisch zurückkehren“, betonen die Chefverhandler der ArbeitnehmerInnenseite, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA).

Bei den gut besuchten Betriebsversammlungen wurde von den Beschäftigten eine Resolution verabschiedet, dass, sollte bis zum 10. Mai kein Abschluss erzielt werden, die Betriebsversammlungen wieder aufgenommen werden und in Warnstreiks übergehen. „Der Branche geht es wirtschaftlich gut. Angesichts der Teuerungen wollen die Beschäftigten einen kräftigen Abschluss mit nachhaltigen Lohn- und Gehaltserhöhungen. Unsere Sechs-Prozent-Forderung bleibt daher aufrecht“, stellen Wimmer und Dürtscher klar. Der Geltungstermin des Kollektivvertrages für die EEI ist der 1. Mai. (Schluss)

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