Tragbare Lösung für alle Beteiligten konnte in der zweiten Verhandlungsrunde erzielt werden

Wien (OTS) Nach intensiven Verhandlungen zwischen Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern der chemischen Industrie konnte in der zweiten Runde eine Einigung über den Kollektivvertrag 2021 zwischen dem Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) und der Gewerkschaft PROGE sowie der Gewerkschaft GPA erzielt werden. Dabei wurde eine Erhöhung von 2 Prozent für alle Löhne und Gehälter in der chemischen Industrie vereinbart. Der neue Kollektivvertrag gilt ab 1. Mai 2021 mit einer Laufzeit von 12 Monaten.

Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage wurde ein rascher und für beide Seiten tragbarer Abschluss erzielt. „Wir konnten eine Einigung für den Standort und die Beschäftigten mit unseren Partnern von der Arbeitnehmerseite vereinbaren, die der noch immer unsicheren Situation Rechnung trägt. Es ist ein Zeichen von Verantwortung, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer konstruktiv zusammenarbeiten, um gemeinsam stark aus der Krise herauszukommen. Das zeigt auch, wie gut die sozialpartnerschaftliche Tradition in Österreich funktioniert“, so Rainer Schmidtmayer, Verhandlungsleiter der Arbeitgeber, zum Ergebnis der KV Verhandlungen.

Über den FCIO:

Der Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) ist die gesetzliche Interessenvertretung der chemischen Industrie in Österreich. Derzeit vertritt der Verband etwa 240 Unternehmen aus der chemischen Industrie, welche neben der Kunststoff- und Pharmaindustrie auch die Produktion von organischen und anorganischen Chemikalien, Chemiefasern und Lacken umfassen. Mehr als 47.000 Beschäftigte in der chemischen Industrie haben 2019 Waren im Wert von über 16 Milliarden Euro hergestellt. Der FCIO setzt sich für einen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen und attraktiven Chemiestandort Österreich mit einem forschungs- und technologiefreundlichen Umfeld ein, in dem die chemische Industrie mit ihrer Innovationskraft Lösungen für die zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen entwickeln und liefern kann. www.fcio.at

Rückfragen & Kontakt:

FCIO Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
Mag. Andreas Besenböck, MA
+43(0)5 90 900-3372
besenboeck@fcio.at
www.fcio.at



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