Von 7. Dezember, 2020 bis 2. April 2021 zeigt der Wiener Private Art Club ART 9TEEN unter dem Titel „Lack, Gold und Farbe – Die Frauen des Frédéric Léglise“ Frauenportraits des Pariser Malers, die immer wieder im Dialog stehen mit Selbstportraits des Meisters der zeitgenössischen figurativen Kunst.

In 2012 debütierte Léglise in Wien in der Gruppenausstellung „GOLD“ im Unteren Belvedere. Daran anknüpfend will ART 9TEEN in dieser Ausstellung ein Highlight der Wintersaison stellen und tiefer in das Werk des französischen Malers eintauchen und in Wien vorstellen. Zumeist sind es Portraits asiatischer Frauen die Léglise darstellt. Dabei ist seine Bildkomposition sehr klar, bisweilen verblüffend einfach. Damit erinnert Léglise nicht zufällig an Gustav Klimt und die Wiener Secession. Besonders deutlich wird das in der Weise, in der Léglise neben Öl und Lack auch Gold verwendet. Selbst die Thematik, die Grenzen zu überschreiten und Nacktheit aus dem privaten Moment in die Öffentlichkeit zu holen, erinnert an Klimt. Seine Modelle bewegen sich zumeist natürlich in alltäglichen zeitgenössischen Situationen. Auf den Betrachter wirkt es, als ob die Frauen diesen Augenblick genießen. Der Maler begegnet dabei dem Model und der Situation ihres Geniessens in der Verehrung eines französischen Ritters. Das kommt in der Feinheit der Darstellung zum Ausdruck und seiner die Weiblichkeit hofierenden Farbenwelt.

Das französische „Beaux Art Magazin“ feiert im Februar 2016 die Arbeit von Frédéric Léglise auf der Titelseite als „Die grosse Wiederkehr des Figurativen“.

Léglise, der auch an der Akademie der Schönen Künste in Grenoble lehrt, zählt heute zu den führenden französischen Künstlern mit Ausstellungen u.a. in Paris, Basel, Seoul, Athen und Teheran. Die Ausstellung ist zu sehen Mittwochs – Freitags von 16.00 – 19.00 Uhr und Samstags von 14.00 – 17.00 Uhr.