85 Prozent im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen sind männlich – Asyl-Landesrat will keine weiteren Männer im Land haben, die die Schwächsten in der Heimat zurückgelassen haben

St. Pölten (OTS) „Die Bilder von massenhaft Flüchtenden aus Afghanistan verfolgen uns auf allen Kanälen, Tausende wollen die Luftbrücken zur Ausreise nutzen. Wieder einmal zeigt sich allerdings, dass so gut wie ausschließlich Männer ihre Heimat verlassen wollen, ihre Frauen und Kinder lassen sie zurück und opfern sie den Taliban“, kritisiert Asyl-Landesrat Gottfried Waldhäusl. „Dafür habe ich nicht ansatzweise Verständnis und von mir gibt es keinerlei Unterstützung. Ich werde mich dafür stark machen, in Niederösterreich in erster Linie geflüchtete Frauen und Kinder aufzunehmen!“

„Niederösterreich ist ein Familienland und kein Ort, an dem geflüchtete Männer aus aller Welt ihre Kulturen ausleben, vor denen sie geflohen sind. Wohin die ungezügelte Zuwanderung geführt hat, erleben wir in regelmäßigen kriminellen Übergriffen und im politischen Unwillen, diese Menschen in großer Zahl auch abzuschieben“, so Waldhäusl. „Jetzt droht eine neue, männerdominierte Flüchtlingswelle aus Afghanistan, wo man zurückgelassene Frauen, Kinder, Mütter und Schwestern den brutalen Vergewaltigungen, Anschlägen und Morden aussetzt.“

Schon jetzt, zu Beginn der Welle ist erkennbar, wie sich die Lage entwickelt: Im Bundes-Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen halten sich aktuell 349 männliche und nur 30 weibliche unbegleitete Minderjährige auf, weiters 510 männliche Erwachsene und nur 115 Menschen im Familienverbund. „Mit etwa 85 Prozent sind die vorwiegend jungen Männer weit in der Überzahl. Sie alle, die feige im Alleingang geflüchtet sind, haben in den niederösterreichischen Landesunterkünften nichts verloren!“, stellt Waldhäusl klar.

„Willkommen in Niederösterreich sind Frauen, Kinder und Familien, der ‚Verein Wohnen‘ in St. Pölten steht etwa als zuverlässiger Partner zur Verfügung“, informiert Waldhäusl. „Für mich hat der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität und daher werde ich es nicht riskieren, noch mehr Männer ins Land zu holen und das Risiko krimineller Auswüchse weiter zu erhöhen.“

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