Ab heute Abend: Projektion vom 5.5.2021 bis 5.5.2022 vom MAK aus auf die Außenmauer der Universität für angewandte Kunst Wien

Wien (OTS) Das bekannte Werk “SMASHED TO PIECES (IN THE STILL OF THE NIGHT) / ZERSCHMETTERT IN STÜCKE (IM FRIEDEN DER NACHT)” von Lawrence Weiner ist ab sofort in einer überarbeiteten Version wieder öffentlich zu sehen: Die Sprachskulptur, deren deutschsprachige Fassung vom österreichischen Schriftsteller Ferdinand Schmatz stammt, wird bei Dunkelheit vom Museum für angewandte Kunst Wien aus auf die Feuerwand des Schwanzer-Traktes der Universität für angewandte Kunst Wien projiziert. Auf Initiative der Eigentümerin des Kunstwerks, der Kunsthistorikerin Franziska Hausmaninger, wird das herausragende Beispiel konzeptueller Kunst künftig im öffentlichen Raum erstrahlen und als temporäre Installation wirken. Die Sprachskulptur wird ab heute Abend von 20.45 Uhr bis 2 Uhr früh in vier Farben auf die rund 16 mal 25 Meter große Außenfläche des Universitätsgebäudes ein Jahr lang projiziert.

MAK-Generaldirektor Christoph Thun-Hohenstein und Universitätsrektor Gerald Bast freuen sich sehr, dazu beitragen zu können, dass dieses auch international viel beachtete Beispiel einer Kunst, die über die Museen hinauswirkt, in bearbeiteter Form wieder seine Wirkungsmacht und Strahlkraft entfalten kann. “Lawrence Weiner betont, dass seine Skulpturen ‘outside any given context’ liegen. Dennoch können und werden diese naturgemäß auch konnotiert gelesen. Die Arbeiten evozieren unterschiedliche Assoziationen. Ich halte es für richtig und wichtig, dass die Arbeit im öffentlichen Raum in Wien bleibt”, erläutert Hausmaninger.

Rektor Bast ergänzt, dass in Zeiten gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Umbrüche mit zunehmenden sozialen Spaltungstendenzen und Zeichen des Zerbrechens eines ohnedies fragilen gesellschaftlichen Zusammenhalts auch ganz andere Lesarten der Arbeit von Lawrence Weiner denkbar seien: “Die Botschaft der Arbeit kann in unterschiedlichen Zusammenhängen und unabhängig von Installationsorten in den Köpfen der Rezipient:innen ihre Kraft in unterschiedlichen inhaltlichen Dimensionen entfalten, sofern ihre Präsenz im öffentlichen Raum gewährleistet ist.”

Foto zum Download auf dieangewandte.at/presse // Fotocredit by Holler/Wuensche

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