Der Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Graz, Univ.-Prof. Dr. Christof Gattringer, wird ab April neuer Präsident des Wissenschaftsfonds FWF.

Wien/Graz (OTS)Mit Christof Gattringer übernimmt ein international anerkannter Topwissenschaftler die Leitung des FWF, der durch seine langjährigen Erfahrungen als Vizerektor, Dekan und Universitätsprofessor ein Experte der österreichischen Forschungscommunity ist. Im Namen der gesamten LBG gratuliere ich herzlich zur neuen Funktion und freue mich auf eine weiterhin sehr produktive und gute Zusammenarbeit“, so Univ.-Prof. Dr. Freyja-Maria Smolle-Jüttner, Präsidentin der Ludwig Boltzmann Gesellschaft.

Im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens setzte sich der Teilchenphysiker gegen die internationale Konkurrenz durch und wurde schließlich durch den Aufsichtsrat des FWF gewählt. Die Funktionsperiode des neuen Präsidenten läuft bis September 2024, danach ist eine einmalige Wiederwahl für weitere vier Jahre möglich.

Der Wissenschaftsfond erhält mit dieser Wahl einen Präsidenten, der praktisch und konstruktiv denkt und sich stets mit Herzblut und einer ausgeprägten wissenschaftspolitischen Ader einbringt. Davon konnten wir uns bereits durch seine Tätigkeit im Partnerboard des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung überzeugen. Vizerektor Gattringer agierte dabei stets äußerst engagiert sowie interessiert für andere Fachrichtungen. Er ist jemand, der Wissenschaft als Ganzes sieht“, betont Univ.-Prof. Dr. Sylvia Knapp, Mitglied der FWF Delegiertenversammlung und Vorstandsmitglied der Ludwig Boltzmann Gesellschaft.

Über die Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine Forschungseinrichtung mit thematischen Schwerpunkten in der Medizin und den Life Sciences sowie den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Die LBG betreibt zusammen mit akademischen und anwendenden Partnern aktuell 20 Ludwig Boltzmann Institute und entwickelt und erprobt neue Formen der Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und nicht-wissenschaftlichen AkteurInnen wie Unternehmen, dem öffentlichen Sektor und der Zivilgesellschaft. Gesellschaftlich relevante Herausforderungen, zu deren Bewältigung Forschung einen Beitrag leisten kann, sollen frühzeitig erkannt und aufgegriffen werden, um gezielt neue Forschungsthemen in Österreich anzustoßen. Teil der LBG sind das LBG Open Innovation in Science Center, das das Potenzial von Open Innovation für die Wissenschaft erschließt, und das LBG Career Center, das 250 PhD-StudentInnen und Postdocs in der LBG betreut. www.lbg.ac.at

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