Kooperation zwischen Karl Landsteiner-Privatuniversität und dem Psychosomatischen Zentrum Eggenburg

St. Pölten (OTS/NLK) „Heute können wir eine Kooperation präsentieren, die neue Impulse in der medizinischen Ausbildung setzt und neue Erkenntnisse in der Behandlung von psychischen Erkrankungen hervorbringen wird“, zeigte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Dienstag, im Zuge einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus überzeugt. Gemeinsam mit den Vertretern der beiden Einrichtungen unterzeichnete sie die Kooperationsvereinbarung zwischen der Karl Landsteiner-Privatuniversität und dem Psychosomatischen Zentrum Waldviertel in Eggenburg.

Die Karl Landsteiner-Privatuniversität habe 2013 den Betrieb aufgenommen, seit der Eröffnung des neuen Universitätsgebäudes im vergangenen Jahr verfüge man dort über „optimale Infrastruktur“, skizzierte die Landeshauptfrau zunächst die Ausgangslage. Rund 300 Studierende zählt man mittlerweile an der Privatuniversität, neben den Studiengängen Health Science, Humanmedizin, Psychotherapie und Beratungswissenschaften wurde im letzten Jahr ein Bachelorstudium der Psychologie eingerichtet. Im kommenden Jahr soll nun dieses Studium um einen Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt auf Klinische Psychologie erweitert werden.

Diese Entwicklung wolle man seitens des Landes begleiten, so Mikl-Leitner: „Und zwar mit einer Stiftungsprofessur für Klinische Psychologie in Kooperation der Karl Landsteiner-Privatuniversität und dem Psychosomatischen Zentrum in Eggenburg.“ Man werde dafür in den nächsten Jahren rund 1,3 Millionen Euro bereitstellen, kündigte sie an.
Die Landeshauptfrau sprach in diesem Zusammenhang von einer „Win-Win-Situation für alle Beteiligten“: „Es entsteht dadurch eine Win-Win-Situation für die Karl Landsteiner-Privatuniversität und das Psychosomatische Zentrum, und den größten Gewinn haben die Patientinnen und Patienten.“

Der Rektor der Karl Landsteiner Privatuniversität, Rudolf Mallinger, zeigte sich „froh über die Kooperation“ und sprach ebenfalls von einer „Win-Win-Situation für beide Institutionen“. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit sei „der Weg der Zukunft“, mit der Einrichtung einer Studienrichtung Psychologie habe man „ein weiteres Feld“ für die Universität eröffnet. Durch die Kooperation mit Eggenburg wolle man „die Forschung im Bereich Klinische Psychologie voranbringen“, betonte er.

Primar Friedrich Riffer vom Psychosomatischen Zentrum Waldviertel sagte, in Eggenburg werde „hervorragende klinische Arbeit geleistet“, und diese Arbeit wolle man verstärkt an die Forschung anbinden. Man forsche vor allem „im Grenzbereich zwischen körperlichen und seelischen Symptomen und Prozessen, wie diese zusammenwirken und sich wechselseitig beeinflussen“, und auch der Bereich der Prävention habe große Bedeutung, so Riffer.

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