„Behandlung im MedAustron gibt Hoffnung im Kampf gegen den Krebs“

St. Pölten (OTS/NLK) „Niederösterreich ist in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem herausragenden Standort für Spitzenmedizin und Spitzenforschung geworden. Und wir verfolgen damit nur ein Ziel:
Nämlich die beste Behandlung unserer Patientinnen und Patienten“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Sonntag in der Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“. Bestes Beispiel dafür sei MedAustron, das Krebsforschungs- und Behandlungszentrum in Wiener Neustadt. „Hier werden schwerkranke Menschen bestens behandelt und erhalten damit Hoffnung im Kampf gegen den Krebs“ so Mikl-Leitner.

Seit Beginn im Jahr 2016 sind im MedAustron über 1.200 Patienten behandelt worden. „Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das:
geringere Nebenwirkungen, mehr Lebensqualität und eine kürzere Behandlungsdauer. Von diesen Vorteilen profitieren vor allem die ‚größten Kämpfer‘ unter den Patienten, nämlich unsere Kleinsten. Denn 17 Prozent der Patientinnen und Patienten am MedAustron sind Kinder und Jugendliche. Sie haben sich die allergrößte Unterstützung verdient. Und darum werden sie am MedAustron nicht nur mit der modernsten Technik behandelt, sondern auch mit viel Fürsorge und Einfühlungsvermögen“, unterstrich die Landeshauptfrau.

Prof. Eugen B. Hug, der Ärztliche Direktor von MedAustron klärte über die Vorzüge der Partikeltherapie auf: „Der große Vorteil ist, dass wir die Partikel auf einen Tumor sehr zentrieren können. Das heißt, dass wir schonender behandeln und wenn notwendig die Strahlendosis im Tumor zentrieren können und damit die Heilungschancen erhöhen.“ In Zukunft wolle man sicherstellen, dass man allen geeigneten Patienten in Österreich diese Behandlung anbieten könne. Zudem möchte man das Indikationsspektrum erweitern, also die Partikeltherapie auf mehrere Krankheiten anwenden. Hier sei man im internationalen Zusammenschluss mit anderen Zentren auf gutem Wege.

Der Geschäftsführer von MedAustron, Alfred Zens, informierte, dass man im nächsten Jahr den dritten Behandlungsraum in Betrieb nehmen werde und damit noch mehr Patienten behandeln könne. „Darüber hinaus gibt es viele Projekte für die Zukunft. Das ist zum einen die Verbesserung des Therapiesystems, sodass wir die Leistungsfähigkeit weiter steigern können. Zum anderen wollen wir den Forschungsschwerpunkt stärken und drittens unsere Rolle als Technologie-Anbieter noch stärker ausbauen.“

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