Hunger gefährdet Erfolge der EZA in West- und Ostafrika

Wenn die österreichische Regierung die Mittel für bilaterale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe aber jetzt nicht substantiell erhöht, sind die Erfolge der langfristigen Kooperation in Gefahr. Österreich muss ein verlässlicher Partner sein und jetzt seinen Beitrag gegen die Hungersnot leisten

Rupert Roniger, internationaler Geschäftsführer Licht für die Welt

Wien (OTS) „Die aktuelle Hungerkrise in West- und Ostafrika bedroht Fortschritte, die durch Jahrzehnte lange Zusammenarbeit erreicht wurden“, mahnt Rupert Roniger, internationaler Geschäftsführer von Licht für die Welt, angesichts der Dürre und Lebensmittelknappheit in einigen west- und ostafrikanischen Ländern. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) beispielsweise ist seit 1992 in Burkina Faso und seit 1993 in Äthiopien aktiv und hat viel zum Fortschritt beigetragen. „Wenn die österreichische Regierung die Mittel für bilaterale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe aber jetzt nicht substantiell erhöht, sind die Erfolge der langfristigen Kooperation in Gefahr. Österreich muss ein verlässlicher Partner sein und jetzt seinen Beitrag gegen die Hungersnot leisten“, fordert Roniger. In Burkina Faso erleiden schon über 3 Millionen Menschen Hunger. In Äthiopien sind etwa 15 Millionen Menschen wegen der Dürre und der kriegerischen Auseinandersetzungen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Für eine langfristige Partnerschaft mit Ländern in Afrika braucht es erstens einen strategischen Ansatz. Das Dreijahresprogrammes 2022 – 2024 und die Strategie für Humanitäre Hilfe sind überfällig und müssen endlich vom Ministerrat verabschiedet werden.

Zweitens muss Österreich deutlich mehr Mittel in die bilaterale Zusammenarbeit investieren. Licht für die Welt ermutigt den zuständigen Minister Schallenberg den Fokus konsequent auf die Schwerpunktländer der OEZA zu legen. Dort gibt es funktionierende Partnerschaften und es gilt, die Erfolge der Vergangenheit abzusichern.

Licht für die Welt unterstützt Menschen mit Behinderungen in Notsituationen gezielt, damit sie einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen und Hilfsgütern erhalten. Darüber hinaus schult Licht für die Welt humanitäre Organisationen in Inklusion, um die Grundbedürfnisse aller Menschen in Krisen zu erfüllen.

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Humanitarian Action Policy von Licht für die Welt (englisch)

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