Abrüsten statt Aufrüsten ist das Gebot der Stunde

Wien (OTS) „In Zeiten eines kollabierenden Klimas muss das Gebot der Stunde Abrüsten und nicht Aufrüsten sein. Mit Atomsprengköpfen werden wir die größte Krise der Menschheit bestimmt nicht lösen. Der Klimawandel verlangt einen starken Schulterschluss der globalen Staatengemeinschaft. Das nukleare Aufrüsten wird uns aber weiter auseinandertreiben“, kommentiert Martin Litschauer, Anti-Atom-Sprecher der Grünen, das atomare Aufrüsten in China. US-Wissenschaftler entdeckten zuvor auf Satellitenbildern Hinweise auf die bisher größte Erweiterung des chinesischen Atomwaffenarsenals.

„Leider erleben wir gerade eine Welle des globalen Wettrüstens. Auch England hat seinen langjährigen Kurs aufgegeben und angekündigt, sein Arsenal auf 260 Sprengköpfe aufzustocken. Gleichzeitig erodieren die letzten Abrüstungsverträge zwischen Russland und den USA, die mit ihren Atomwaffen die ganze Welt mehrmals zugrunde richten können. Ich bin sehr froh, dass die erste Konferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag schon kommenden Jänner in Wien stattfinden wird. Klare Bekenntnisse gegen Abschreckung und verbindliche Richtlinien für ein weltweites Abrüsten sind heute wichtiger denn je. Jetzt müssen wir es noch schaffen, die Atommächte an den Verhandlungstisch zu setzen. Das wird noch ein harter Brocken werden“, meint Litschauer.

Der Atomwaffenverbotsvertrag ist am 22. Jänner 2021 durch die 50. Ratifizierung in Kraft getreten. Der Vertrag ist völkerrechtlich bindend und verbietet unter anderem Atomwaffen zu testen, zu entwickeln, zu produzieren, zu besitzen, zu lagern, weiterzugeben, sie einzusetzen und mit ihnen zu drohen. Österreich, Irland, der Vatikanstaat, Malta, San Marino und Liechtenstein sind die einzigen Vertragsstaaten in der EU.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43 1 401106697
presse@gruene.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.