Team Kärnten-Landesrat klar gegen FPÖ-Forderung

Klagenfurt (OTS) Als reine „Wahlkampfblase“ bezeichnet Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer vom Team Kärnten die Forderung der FPÖ, die aus der B 100 im Drautal eine Transitautobahn machen will: „Eine Autobahn in diesem Bereich zu errichten, bedeutet, dass die betroffene Bevölkerung von einer Transitlawine überrollt und der Tourismus in diesem Bereich völlig zerstört wird. Dieses Vorhaben ist dem gesamten Tal absolut unzumutbar. Nicht die Schaffung einer Durchzugsautobahn würde die Oberkärntner Wirtschaft und den Tourismus stärken, sondern die Fertigstellung einer leistungsfähigen B 100.“ Köfer erinnert daran, dass die Fortsetzung der „Alemagna“-Autobahn von Italien über Österreich nach Deutschland von der Bevölkerung in der Vergangenheit immer kategorisch abgelehnt wurde: „Daran hat sich bis heute nichts geändert. Bei einem Verkehrsaufkommen zwischen Lendorf und der Grenze zu Osttirol von rund 8.000 Fahrzeugen täglich, braucht es schlicht und ergreifend keine Autobahn.“ Zudem widerspricht diese durch das Drautal führende Autobahn auch der Alpenkonvention und damit verbunden geltendem EU-Recht, betont Köfer.

Köfers Hauptaugenmerk in Bezug auf die B 100 gilt weiter dem Sicherheitsausbau: „Was wir brauchen, ist eine drautalgerechte, sichere Verkehrsverbindung, die den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Wirtschaft vor Ort Nutzen bringt. Teile der vorhandenen Mittel wurden in den letzten Jahren für Sanierungsmaßnahmen zwischen Greifenburg und Oberdrauburg herangezogen. Dieser Streckenabschnitt ist in einem guten Zustand.“ Zudem befinde man sich aktuell, rund um den Ausbau Berg, in der Vergabephase für die weiteren Planungsarbeiten. Was derzeit einen zügigeren Projektfortschritt behindert, ist die finanzielle Machbarkeit des B 100-Gesamtprojektes:
„Es wechseln als Ansprechpartner die zuständigen Bundesminister nahezu jedes Jahr. Begonnen haben die Verhandlungen mit Bures, danach wurden sie mit Klug und Stöger fortgesetzt. Jetzt ist Leichtfried gefragt. Von allen gab es bis jetzt nur reine Lippenbekenntnisse und keine klare Finanzierungszusage.“

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