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Präventionsarbeit ist der Schlüssel für nachhaltige Verbesserung

Wien (OTS) Der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien Karl Mahrer mahnt die Wiener Stadtregierung, endlich nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, um die untragbare Situation an und um Wiener Schulen in den Griff zu bekommen: „Das Phänomen Gewalt an Schulen ist nicht neu, hat aber mittlerweile besorgniserregende Dimensionen angenommen. Beschimpfungen, körperliche Übergriffe und Cybermobbing gehören mittlerweile zum Schulalltag, belasten Lehrerinnen und Lehrern und kann für sie dazu führen, dass der Arbeitsplatz Schule unerträglich wird.“

Mahrer zitiert in diesem Zusammenhang die Lehrerin und GÖD-Vorsitzende-Stellvertreterin Romana Deckenbacher, die zuletzt im Rahmen eines ORF-Gesprächs von besorgniserregenden Entwicklungen sprach: „Alleine in Wien gab es im vergangenen Jahr 258 Anzeigen. Ich gehe davon aus, dass aufgrund der Sorge um den Reputationsverlust der Schule viele weitere Vorfälle erst gar nicht angezeigt wurden.“ Deckenbacher fordert einen Rechtsanspruch auf Supervision und die Dokumentationspflicht in der Schule.

Auch die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Gemeinderätin Sabine Schwarz kritisiert seit langem die Versäumnisse der verantwortlichen Stellen in Wien: „Die Berichte über Gewaltsituationen an Wiener Schulen werden ständig mehr. Wegschauen und Verharmlosen oder halbherzige Absichtserklärungen haben zu keiner Entspannung der Situation geführt. Es ist höchst an der Zeit, dass die Stadt Wien endlich ihre Verantwortung, die sie für Lehrpersonal, Eltern aber auch Schülerinnen und Schülern hat, ernst nimmt.“

Mahrer zeigt sich zwar zufrieden, dass mittlerweile Fälle von Gewalt an Schulen durch die Bildungsdirektion erfasst werden und somit eine ÖVP-Forderung erfüllt sei. Offen sei nach wie vor die Erfüllung der Forderung nach einer verpflichtenden und flächendeckenden Gewaltprävention an für alle 10-14 Jährigen in Kooperation mit der Wiener Polizei „Die Polizei verfügt über eine entsprechende Expertise und könnte jederzeit maßgeschneiderte Präventionsprogramme – abgestimmt auf die Erfordernisse der jeweiligen Schulen durchführen.“

Abschließend appelliert Mahrer, die vorhandenen Konzepte endlich anzunehmen: „Die ÖVP-Wien hat treffsichere Strategien erarbeitet. Die rot-grüne Stadtregierung muss nun endlich handeln und unsere Forderung nach einer gesamthaften Präventionsstrategie umsetzen. Das Ziel muss sein, die verpflichtenden Anti-Gewalt Schulungen ab dem Schuljahr 2019/2020 flächendeckend umzusetzen.“

Eine nachhaltige Präventionsstrategie helfe nicht nur, die Gewalt an den Schulen einzudämmen, sondern könne auch positive Auswirkungen auf das Verhalten in Zukunft bringen. Mahrer verweist in diesem Zusammenhang auf die in letzter Zeit ansteigende Anzahl von Vorfällen bei Gewalt gegen Frauen. 

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Stv. Leitung Kommunikation
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