Den Ort polizeilicher Aktivitäten preiszugeben trägt nur dazu bei, dass sich die Drogenkriminalität verlagert.

Wien (OTS/SPW-K) Der Landstraßer Gemeinderat Marcus Schober (SPÖ) übt deutliche Kritik an der Aussendung von FP-Bezirksfunktionär Grebner zur Drogenkriminalität in Wien Mitte: „In einem öffentlichen Statement den Ort polizeilicher Arbeit detailliert preiszugeben, ist äußerst unklug. Damit erreichen Sie nur, dass sich die Aktivitäten verlagern, ehe die Exekutive eingreifen kann.“ So würden die BeamtInnen, die mit genau ausgearbeiteten Konzepten in Sachen Suchtgifthandel ermitteln, unnötig behindert. „Ich danke allen Polizistinnen und Polizisten dafür, dass sie ihre Arbeit auch unter widrigen Bedingungen erledigen“, so Schober weiter. „Zugleich freue ich mich, dass die Zusammenarbeit mit der Zivilbevölkerung so gut klappt – denn nicht nur in Sachen Wien Mitte ist der Polizeinotruf für die Wienerinnen und Wiener eine Einrichtung, der sie zu hundert Prozent vertrauen können.“

Grebners plötzlicher Aufruf zum „politischen Handeln“ löst beim SP-Gemeinderat Irritationen aus. „Bekanntlich hat das Innenministerium dafür zu sorgen, dass genügend gut ausgerüstete Beamtinnen und Beamten ihren Dienst in Wien verrichten können. Wien alleine kann das nicht“, so Schober. „Nehmen Sie also selbst Ihre politische Verantwortung wahr, verbreiten Sie keine Falschinformation und überlassen Sie die Ermittlungen den Profis.“ 

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